Start Gesundheit 1. Dezember – Welt Aids Tag

1. Dezember – Welt Aids Tag

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Am 1.Dezember ist wieder Welt-Aids-Tag.

„Aids – geht mich nichts an. Ich bin doch nicht schwul“, ist noch immer die verbreitete Meinung in der Bevölkerung.

Leider stecken sich nach wie vor viele Homosexuelle an – Tendenz steigend, aber  Aids ist nicht nur das Problem der Homosexuellen, sondern auch der heterosexuellen Männer und Frauen.

Wer seiner Triebbefriedigung bei One-Night-Stands nach Kneipen oder Disco-Besuchen ohne Schutz, sprich ohne Kondom nachgeht, hat womöglich schon die „rote Karte“ gezogen, denn schnell wechselnde flüchtige Sex-Partner wissen womöglich noch nich teinmal, dass sie mit dem HI-Virus infiziert sind.

Schlimmstenfalls wird diese tödliche Krankheit sogar verheimlicht.

Aids ist eine ansteckende sexuell übertragbare Infektionskrankheit, die tödliche Folgen haben kann und meistens auch hat.

Gerade aus diesem Grund ist die gesellschaftliche Stigmatisierung und die Angst sich durch Händeschütteln oder gemeinsames Trinken aus einer Flasche anzustecken unbegründet – Händeschütteln ist kein Sexualverkehr.

Dennoch muss Aids ernst genommen werden, denn weder existiert eine vorbeugende  Spritze, noch gibt es Medikamente die das HI-Virus, ähnlich wie Antibiotika, zum abklingen bringen. Derartige Präparate sind auch noch nicht in Sicht.

Wer sich also mit dem Aids-Virus angesteckt hat und die Krankheit ausbricht, ist dem Tod näher als geglaubt. Aids ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt unheilbar

Wer sexuelle Kontakte ohne Kondom hat, kann sich mit dem HI-Virus anstecken und lebt somit sein restliches Leben nur noch auf Raten.

Zwar gibt es mittlerweile Medikamente die den Krankheitsverlauf verlangsamen, doch haben die Präparate ungeheure Nebenwirkungen.

Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte, steigt in Deutschland die Anzahl der Aids-Infizierten, aber die Sterberate der Aids-Kranken ist dank der medikamentösen Behandlung etwas rückläufig.

2010 infizierten sich mit dem HI-Virus 3000 Menschen neu und 550 Menschen starben an Aids. Der Präsident des Robert-Koch-Institus Reinhard Burger teilte in Berlin mit, dass: „Nach wie vor die  hohe Zahl der HIV Neuinfektionen zeige, dass Prävention und Forschung unverändert wichtig bleiben“.

Die größte Gruppe sind homosexuelle Männer mit 42.000 Infizierten. Heterosexuelle Menschen mit 10.00o Infizierten, belegen den zweiten Platz, ebenso wie Drogenabhängige durch verunreinigte Spritzen.

Rund 7300 Menschen kommen aus Hochprävalenzregionen und infizierten sich überwiegend in ihren Herkunftsländern. Rund 500 infizierte und Aids Kranke sind Empfänger von Bluttransfusionen und Bluter.

Die Zahl infizierter Kinder wird auf 200 geschätzt. In diesem Jahr haben Mütter etwa 10 Kinder, auch außerhalb des Kindesalters, ihre Kinder angesteckt, so dass sich die Gesamtzahl auf 430 angestiegen ist.

Pro infiziertem und medikamentös behandeltem Patienten müssen 2000 Euro im Monat aufgebracht werden. Im Vergleich dazu sind Kondome preiswert und schützen sowohl das eigene als auch das Leben anderer Menschen.

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