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Weniger Einsprüche gegen StreetView als erwartet

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Nachdem die Einspruchsfrist verstrichen ist, sollen nun nach dem Willen des Internetkonzerns Google bis zum Ende des Jahres die Straßenansichten der 20 größten Städte Deutschlands online bei Google StreetView verfügbar sein.

Dabei handelt es sich um Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, sowie Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal.

Zuvor hatten die Einwohner dieser Städte die Möglichkeit bis zum 15. Oktober Einspruch zu erheben, dabei war die ursprüngliche Frist auf politischen Druck hin verdoppelt worden.

Innerhalb dieses Zeitraums erfolgten insgesamt knapp 245.000 Einsprüche, was bedeutet, dass insgesamt rund 3 Prozent (2,89 Prozent exakt) der von der Aufzeichnung durch StreetView betroffenen Haushalte, die Veröffentlichung bereits im Voraus ablehnte.

Diese Zahl scheint zunächst nicht besonders beeindruckend, tatsächlich aber könnte bereits dieser kleine Prozentsatz am Ende doch deutlich spürbare bzw visuelle Auswirkungen auf das Endergebnis haben.

Dies wird nachvollziehbar, wenn man berücksichtigt, dass ein großer Teil der Bevölkerung kein Eigenheim besitzt  sondern mehrheitlich in Mietwohnungen von Mehrfamilienhäusern wohnt.

Selbige werden bei erfolgtem Antrag also künftig vollständig ausgeblendet, auch wenn nur eine einzige Mietpartei einen entsprechenden Antrag einreichte.

Nachträglich kann lediglich eine Verpixelung vorhandener Objekte beantragt werden, eine vollständige Entfernung des Objekts ist mittlerweile jedoch nicht mehr möglich.

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