Start Technik 20 Jahre: Linux-Kernel feiert Geburtstag

20 Jahre: Linux-Kernel feiert Geburtstag

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Immer noch wird es in der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen und gilt als schwierige Materie, für dessen Verständnis man Programmierer, oder besser noch Hacker sein muss, um richtig damit umgehen zu können.

Dass GNU/Linux als Betriebssystem längst nicht nur in der Computerwelt, sondern auch im Alltag vieler Menschen seinen festen Platz hat, ist ihnen oft nicht einmal bewusst.

Vor 20 Jahren nutzte Linus Torvalds, damals noch Student aus Finnland seine Freizeit, um auf Basis bereits bestehender Programme an einem eigenen Betriebssystem zu arbeiten. Am 25. August 1991 dann die Ankündigung im Usenet, er werde einen funktionierenden Kernel, die Grundlage eines Betriebssystems , veröffentlichen.

Auch wenn die eigentliche Veröffentlichung erst im September erfolgte, wird dieser 25. August von vielen Enthusiasten bereits als Geburtstag des Linux-Kernels angesehen.

Doch ein Kernel ohne weitere Programme ist weitgehend nutzlos und erst die Kombination dieses Kernels mit der bereits bestehenden Software des GNU-Projekts und dessen freier Lizenz bildete schließlich die Grundlage der heutigen Formen des kombinierten Betriebssystems GNU/Linux.

Gnulove by Alison Upton Lizenz: cc-by
Der Kernel-Geburtstag von Linux

Mittlerweile sind 20 Jahre vergangen und das Betriebssystem GNU/Linux ist aus Rechnern und Smartphones nicht mehr wegzudenken. Von den meisten Nutzern unbemerkt, steckt es zum Beispiel in WLAN-Routern, die eine Internetverbindung garantieren.

Überall dort wo ein stabiles Grundgerüst benötigt wird, greift man gerne auf GNU/Linux zurück. Schnelle Suchergebnisse bei Google, Datenaustausch und E-Mail Verkehr in Unternehmen sowie Smartphone-Betriebssysteme wie Android von Google sind im Wesentlichen der Leistung des Linux-Kernels zu verdanken .

GNU/Linux ist mit seinem oft unterschätzten Verbreitungsgrad  in der modernen IT fest verankert, man möchte fast sagen „bombenfest“ – denn über 90 Prozent der so genannten Supercomputer die in der Klima- oder Atombombenforschung eingesetzt werden, basieren auf dem Betriebssystem, oder dessen Kernel.

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