Start Panorama 40 verletzte Polizisten bei Demo gegen Hausräumung in Berlin

40 verletzte Polizisten bei Demo gegen Hausräumung in Berlin

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Die groß angekündigte Hausräumung in Berlin-Friedrichshain verlief alles andere als ruhig. Rund 1000 Demonstranten, viele davon Linksextremisten, versammelten sich zur Demo an dem am Mittwoch zu räumenden Haus in der Liebigstraße 14.

Dort wohnen 25 Menschen ohne Zustimmung des Hausbesitzers. Die gestrige Demonstration blieb im Gegensatz zu den bisherigen Demos alles andere als ruhig: Aus den Reihen der Demonstranten flogen Steine, Feuerwerkskörper und andere Gegenstände auf Polizisten und unbeteiligte Passanten. Die Polizei sprach von „Verletzten in zweistelligem Bereich“.

Das betroffene Haus wurde nach der Wende 1990 von den Bewohnern besetzt worden. Sie erhielten einige Zeit später reguläre Mietverträge, die nach dem Verkauf des Hauses an zwei Privatpersonen jedoch gekündigt wurden. Nach langwierigen Rechtsstreits, die die Bewohner verloren, wurde schließlich am 10. Januar der Räumungsbescheid zugestellt. Ob dieser wie geplant am 2. Februar umgesetzt wird, ist indes noch nicht klar. Sollte der zuständige Gerichtsvollzieher Amtshilfe bei der Polizei beantragen, findet die Räumung statt.

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