Start Reisen und Touristik 85 Jahre Berliner Funkturm: Die Stadt feiert

85 Jahre Berliner Funkturm: Die Stadt feiert

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Der von Heinrich Straumer von 1924 bis 1926 erbaute Berliner Funkturm feiert noch bis Ende Oktober seinen 85. Geburtstag. Der Turm wurde am 3. September 1926 zur 3. Funkausstellung eingeweiht.

Wie verbreitet die Bezeichnung „Langer Lulatsch“, die als typisches Beispiel des berlinerischen Humors gilt tatsächlich war, ist unklar. Von heutigen Berlinern ist sie kaum zu hören.

Doch authentischer Spitzname hin oder her – der Funkturm, der ebenso wie das Messegelände in Berlin-Charlottenburg unter Denkmalschutz steht, hat sich den Rang als eines der  bekanntesten Wahrzeichen der Stadt nicht vom „Berliner Fernsehturm“ auf dem Alexanderplatz abnehmen lassen.

Tatsächlich wurden die ersten regelmäßigen Rundfunksendungen in Deutschland vom Funkturm in Berlin ausgestrahlt.

Als Teil der Festivitäten wird am Dienstag in 55 Metern Höhe im Funkturmrestaurant ein großes Geburtstagsbuffett  eröffnet. Nach Wartungsarbeiten ist auch die Aussichtsplattform in 126 Metern mittlerweile wieder für Besucher zugänglich.

Während der Wartung waren nicht nur beachtliche 400 Tonnen Stahlverstrebungen saniert worden, auch die Beleuchtung des Funkturms wurde auf sparsamere LED-Lampen umgestellt.

Der Berliner Funkturm  ist ein Teil gesamtdeutscher Geschichte und wurde nicht umsonst im Dezember 2007 für die Auszeichnung als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland nominiert.

Wenn vielleicht auch nicht der Einzige, ist der Funkturm doch einer der guten Gründe die deutsche Hauptstadt zu besuchen, denn bekanntermaßen heisst es: „Berlin ist eine Reise wert„.

 

1 KOMMENTAR

  1. Herzlichen Glückwunsch, du schöner Turm! Stehst leider im Schatten des großen Bruders am Alex. Bist aber für mich der Schönste hier!

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