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Abfahrt: Kanadier gewinnt die Königsdisziplin

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Die Abfahrtstrecke der Kandahar ist nicht nur neu, sondern auch extrem herausfordernd. Mit einer Länge von 3300 verfügt sie darüber hinaus über einige schöne Sprünge und einen grandiosen „freien Fall“ der mit einem Gefälle von 92° viel Mut erfordert.

Zwar ist davor eine Kurve, die die Geschwindigkeit etwas heraus nimmt, aber dennoch gehen die Sprünge der Athleten hier 40m und weiter.

Das Wetter vor Ort war sonnig und warm. Die Temperatur lag bei 8°C und die Piste ist weicher geworden, nicht mehr so eisig und hart wie in den vergangenen Tagen. Es blieb abzuwarten, ob diese auch bis zu den höheren Startnummern bleiben würde.

Christoph Innerhofer fuhr als erster eine Zeit unter zwei Minuten. Der Super-G Weltmeister hatte eine fabelhafte Zeit hingelegt und läutete damit den Kampf um den Titel ein.

Dann kam Erik Guay aus Kanada. Er hat nur gute Erinnerungen an Garmisch-Patenkirchen, holte er doch hier schon in der vergangenen Saison den Weltcupsieg im Super-G.

Guay legte eine sensationelle Fahrt hin. Er fuhr voll auf Angriff und legte  eine Bestzeit hin, die von den ihm folgenden Favoriten erst einmal geknackt werden musste. Didier Cuche (SUI) war der erste der sich daran versuchte, aber an der Vorgabe scheiterte.

Auch die Österreicher konnten nicht an die Leistung des Kanadiers heran kommen. Sie verloren alle viel Zeit im Gleitstück und verpassten am Ende das Podest.

Erik Guay ist somit neuer Abfahrtsweltmeister. Er siegte vor dem Schweizer Didier Cuche und dem Italiener Christoph Innerhofer.

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