Start Panorama AKW Japan – Stromausfälle und amerikanische Drohnen

AKW Japan – Stromausfälle und amerikanische Drohnen

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Um die Probleme rund um das AKW Fukushima in Japan besser lokalisieren zu können, hat das US-Militär angeboten, Global-Hawk drohnen einzusetzen. Diese unbenannten Aufklärungsdrohnen sind mit hochauflösenden Kameras ausgestattet, die eine Beobachtung von kleinsten Gegenständen aus 20km Höhe zu Tag- und Nachtzeit möglich machen.

Unterdessen startete ein fränzösisches Flugzeug in Richtung Fukushima, um Dämmaterial und Borsäure zum AKW zu bringen. Die Borsäure wird dringend für die Kühlung benötigt, an Bord des Flugzeuges befinden sich rund 95 Tonnen. Auch Schutzkleidung soll sich an Bord befinden.

Der japanische Handelsminister Banri Kaieda warnte die bevölkerung von Tokio vor unkontrollierbaren Stromausfällen. Der Verbrauch sei immer noch so hoch, dass eine solide Versorgung mit Strom nicht zugesichert werden könne. Er forderte erneut zum Stromsparen auf und wandte sich dafür ebenfalls an die Bahnbetreiber. Wenn es möglich ist, sollen Fahrten eingespart werden. Die Straßenbeleuchtung soll bereits ausgeschaltet worden sein.