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Apple wirft Amazon Namensdiebstahl vor

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Am heutigen Dienstag ist Amazon in den USA mit seinem eigenen Appstore online gegangen. Diese Software-Download-Plattform bietet den Usern Apps für Android-Smartphones an. Doch Apple will diesem Unterfangen ein Ende bereiten, sieht der Hersteller von iPhone, iPad & Co. doch einen Namensklau in der Verwendung des Namens „Appstore“. Denn laut US-Medienberichten hat Apple den Namen „App Store“ bereits für eine eigene Download-Plattform gesichert.

Schon am vergangenen Freitag (18. März) habe es deshalb im US-amerikanischen Kalifornien eine Klage gegen Amazon gegeben. Dem weltweit größten Online-Einzelhändler wird von Apple Markenrechtsverletzung und unfairer Wettbewerb vorgeworfen. Die Nutzung des Namens „Appstore“ soll Amazon demnach verboten werden. Apple fordert wohl auch Schadensersatz, doch die Höhe ist noch nicht bekannt.

Mit seinem „Appstore“ will Amazon vorerst nur für die Kunden in den USA Apps für das Google-Betriebssystem Android anbieten. Mit knapp 3800 Programmen ging Amazons Appstore heute an den Start.

Apple hingegen bietet in seinem „App Store“ an die 350.000 verschieden Programme zum Download an. Der 2008 gelaunchte Store ist auf Geräte mit dem iOS-Betriebssystem wie iPhones und iPads spezialisiert. Apple hatte die Markenrechte an dem Namen bereits beantragt.

Die Apps sind im Apple App Store weniger selektiert als bei Amazon. Ein weiterer Unterschied ist der, dass auf der Plattform von Amazon die Möglichkeit besteht, die Apps jeweils 30 Minuten lang per Web-Zugang zu testen – kostenlos. Die Konditionen für Entwickler sind ähnlich wie beim App Store von Apple: Die Anbieter der Software bekommen 70 Prozent vom Kaufpreis, Amazon behält 30 Prozent.

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