Start Wirtschaft Arbeitslosigkeit in den USA steigt wieder an

Arbeitslosigkeit in den USA steigt wieder an

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Die US-Konjunktur erfährt einen erneuten Dämpfer. Gerade gestern wurde aufgrund der enormen Schulden, die die Vereinigten Staaten von Amerika haben, bekanntgegeben, dass die Kreditwürdigkeit der einstigen Supermacht in Frage gestellt wird. Nun wurden am heutigen Freitag aktuelle Zahle zur Arbeitslosigkeit veröffentlicht. Und leider geben auch diese keinen Anlass zur Freude. Mit 13,9 Millionen Arbeitslosen erreicht die US-Arbeitslosenzahl einen erneuten Höchststand.

Dabei sah es eine zeitlang so aus, als würde sich der Jobmarkt auch in den USA wieder etwas erholen. Doch die Rezession scheint hier noch nicht überwunden. Im vergangenen Monat ist die Arbeitslosenquote auf den in diesem Jahr bislang höchsten Wert, auf 9,1 Prozent gestiegen.

Im April lag sie mit 9 Prozent noch etwas darunter. Im Mai, so gab das amerikanische Arbeitsministerium heute bekannt, wurden 54.000 neue Stellen geschaffen und besetzt. Einen solchen geringen Zuwachs hatte es nach Aussage der Experten vor acht Monaten das letzte Mal gegeben.

Noch einen Monat zuvor hatte das Amt bekanntgegeben, dass in der amerikanischen Wirtschaft 232.000 neue Jobs entstanden waren. Doch von diesem Aufschwung ist aktuell nicht mehr die Rede. Die Wirtschaftsfachleute zeigten sich enttäuscht, hatte man doch ein Fortbestehen der dynamischen Entwicklung am US-Arbeitsmarkt erhofft.

Denn in den vergangenen Monaten war die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen kontinuierlich zurückgegangen. Die US-Firmen stellten wieder ein, die Wirtschaft nahm wieder Fahrt auf. Mit dem aktuellen Bericht zeigt sich, dass die USA wirtschaftlich noch nicht stabil sind. Vor allem bei Teenagern und bei Schwarzen liegt die Arbeitslosenquote mit 24,2 Prozent bzw. 16,2 Prozent am höchsten.

Analysten gehen jedoch davon aus, dass es sich lediglich um eine vorübergehende Phase handelt. Sie rechnen damit, dass sich die Zahl der arbeitslosen Amerikaner in den kommenden Monaten wieder nach unten korrigiert.

Gewarnt wird jedoch ausdrücklich davor, dass die US-Regierung um Barack Obama die Staatsverschuldung in den Griff bekommen muss. Von der Regierung initiierte Programme zur Belebung der Wirtschaft kosten viel Geld. Doch wird weiterhin künstlich Geld in das bereits angeschlagene System gepumpt, wird auch die Inflation immer stärker Überhand nehmen. Der wirtschaftliche Teufelskreis kann auf diese Weise in den USA anscheinend nicht mehr durchbrochen werden.

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