Start Wirtschaft Aston Martin im Gespräch mit Daimler

Aston Martin im Gespräch mit Daimler

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Es geht um die Marke Maybach. Einem Bericht der „Financial Times“ zufolge verhandelt der britische Autohersteller Aston Martin mit Daimler darüber, in der Zukunft die neuen Autos der Luxusmarke zu entwickeln und zu bauen. Im Gegenzug, so heißt es in dem Medienbericht, haben die Stuttgarter den Briten angeboten, sie mit Getrieben und Motorentechnik zu versorgen.

Für beide Unternehmen geht es also um ein lukratives Geschäft mit einer Win-Win-Situation. Daimler bekäme eine günstige Möglichkeit für die Entwicklung des neusten Maybach-Modells. Denn die Briten haben Expertise auf dem Gebiet der Kleinserienentwicklung und Daimler könnte auf diese Weise viel Geld bei der Produktion sparen. Das Unternehmen müsste doppelt so viel Geld in die Entwicklung des neuen Maybachs investieren, wenn die Produktion im eigenen Hause erfolgen würde.

Auch Aston Martin, die bis vor drei Jahren noch zu Ford gehörten, profitiert von dem Deal: Der britische Autobauer würde einen erfahrenen Expansionspartner zur Seite bekommen, der ihn mit elementaren technischen Teilen beliefern könnte. Nur so könne laut Aussage Aston Martins dafür gesorgt werden, dass das Unternehmen sein volles Wachstumspotenzial voll ausschöpfe.

Während Daimler im Geschäftsjahr 2009 gerade einmal 200 Fahrzeuge der Luxusmarke Maybach an den Mann gebracht und sogar davon gesprochen hatte, die Produktion der Marke ganz einzustellen, hat Aston Martin im selben Jahr 6000 Fahrzeuge verkauft.

Für Aston Martin ist die Strategie der Kooperation kein Neuland. Bei der Entwicklung des Kleinwagens Cygnet kooperieren die Briten bereits mit Toyota. Die Luxusversion des Toyota IQ wird in 2011 auf den Markt kommen. Für voraussichtlich 35.000 Euro kann dieses Auto dann erworben werden.

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