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AT& T verzeichnet Verluste

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Zum Jahresende musste der nordamerikanische Telekommunikationsanbieter AT&T herbe Verluste hinnehmen. Das vierte Quartal fiel überraschend schlecht aus, die Gewinne brachen ein. Das teilte AT&T am Donnerstag in Dallas im US-Bundesstaat Texas mit. Als Grund für die negative Entwicklung nannte der US-Telekomkonzern die hohen Kosten für Pensionszahlungen und die Trennung von Mitarbeitern.

Der Umsatz des Unternehmens konnte zwar einen leichten Zuwachs in Höhe von 30,7 auf 31,4 Milliarden US-Dollar verzeichnen. Doch der operative Gewinn sank um mehr als 50 Prozent von 4,6 Milliarden auf 2,1 Milliarden Dollar. Ein Überschuss von 1,1 Milliarden US-Dollar blieb letztendlich übrig, während dies im Vorjahr noch 2,8 Milliarden waren.

In den USA ist AT&T neben Comcast und Verizon Wireless einer der Hauptanbieter für Telefon, Internet und TV. Wie in Deutschland die Telekom so ist in den USA AT&T der exklusive Anbieter des iPhones. Normalerweise bringen diese Nutzer besonders hohe Umsätze im Telefongeschäft.

Insgesamt konnte AT&T 2010 die Anzahl der Vertragskunden im Geschäft mit den Mobilfunkgeräten in Nordamerika um 2,8 Millionen auf 95,5 Millionen Kunden erhöhen. Auch kam der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde auf höhere Werte: Er stieg um 2,2 auf 62,88 US-Dollar Umsatz pro Kunde im Monat an. Damit konnten die Texaner den achten Quartalsanstieg in Folge feiern.

Der Umsatz im Festnetzgeschäft sank zwar von 7,6 Milliarden auf 6,6 Milliarden Dollar, doch gelang es AT&T, den Spartenüberschuss dank des starken Breitbandgeschäfts von 1,93 auf 1,97 Milliarden Dollar zu steigern.

Doch trotz des Gewinneinbruchs im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2010 zeigt sich AT&T optimistisch. Für 2011 hält das Unternehmen einen Umsatzanstieg und einen Gewinnzuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich für realistisch.

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