Start Wirtschaft Aufwärtstrend für Silber setzt sich fort

Aufwärtstrend für Silber setzt sich fort

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Die Nachfrage nach Silber übersteigt seit mehreren Jahren das Angebot, da der Bestand an diesem Rohstoff immer mehr zur Neige geht. In den letzten Monaten entwickelte sich das weiße Metall zum wahren Börsentrend, die 20 US Dollar – Marke knackte es jedoch erst Anfang September. Innerhalb von 2 Monaten legte der Preis je Feinunze kräftig zu, langfristig wird mit einem Anstieg auf 50 US-Dollar gerechnet. Der Aufwärtstrend des Silberpreises konnte sich gestern weiterfortsetzen,  man bekam heute die Feinunze für 27,74 US-Dollar (Schlußkurs 08.11.2010).

Nicht nur als Statussymbol als Schmuck und als Kapitalanlage, sondern auch als Industriewerkstoff – wie etwa in der Elektrotechnik, der Fotografie, Lebensmitteltechnik, in der chemischen Industrie und in der Pharmazie – wird Silber eingesetzt. Die Vielseitigkeit macht das Metall so begehrenswert: es übertrifft an Farbe, Polierfähigkeit und Reflexionsvermögen alle anderen Metalle, auf der Oberfläche können Bakterien und Keime nicht überleben und es besitzt die höchste Leitfähigkeit für Wärme und Elektrizität. Aus diesem Grunde ist der Silberpreis auch von der konjunkturellen Entwicklung abhängig (im Gegensatz zu Gold). Die Rohstoffbörse ist allgemein derzeit aufgeheizt.

Reines Silber kommt in der Natur noch seltener vor als Gold. Häufig sind Silbererze mit Bleierzen vermischt. Die Masse der Produktion entsteht dadurch, dass mehr als 70 Prozent der Minen als Nebenprodukt von Kupfer, Blei und Zinkabbau anfallen. Die wichtigsten Silbervorkommen befinden sich in Nordamerika (Mexiko, den USA und Kanada), in Südamerika (Peru, Bolivien) und in China. Mit rund 30 Prozent der globalen Förderung ist Peru der weltweit größte Silberproduzent (2008).

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