Start Aktuelles Aussage der Gynäkologin im Kachelmann-Prozess

Aussage der Gynäkologin im Kachelmann-Prozess

628
0
TEILEN

Dem Wettermoderator Jörg Kachelmann (52) wird vorgeworfen seine damalige Ex-Freundin, dass jetzige mutmaßliche Opfer, mit einem Messer bedroht und vergewaltigt zu haben. Der 52 jährige Kachelmann bestreitet weiterhin die Tat begangen zu haben.

Am 15. Verhandlungstag wird die damalige behandelnde Ärztin, die das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer nach der Tat untersucht hatte, vor dem Mannheimer Landgericht befragt.

Vor Gericht gab die Gynäkologin an, dass die Frau erst am nächsten Morgen zur Untersuchung erschienen sei.

Sie habe „ruhig und gefasst“ gewirkt und keine Angaben zur Person des mutmaßlichen Vergewaltigers gemacht. Sie sprach nur von „ihrem Freund“, der sie nach einem Streit nachts erst mit dem Messer bedroht und sie danach vergewaltigt hätte.

Das mutmaßliche Opfer gab weiterhin an, dass der Tatvorgang gegen 2:00 Uhr Nachts erfolgt sein soll.

Die Gynäkologin der Heidelberger Frauenklinik bestätigte vor Gericht, dass die Ex-Freundin Kachelmanns beginnende Blutergüsse an beiden Oberschenkeln gehabt habe.

Darüber hinaus wäre eine Verletzung am Hals, vergleichbar mit Kratzspuren, nachweisbar gewesen. Die zusätzliche Untersuchung des Unterbauches der Patientin habe keinen positiven Befund ergeben.

Eine andere Zeugin wird heute auch noch in den Zeugenstand treten. Es ist die Freundin der Försterin, die schon am Montag dieser Woche ihre Aussage vor dem Mannheimer Landgericht gemacht hatte.

Diese berichtete, dass sie einen Anruf von Jörg Kachelmann am Tag nach der mutmaßlichen Tat erhalten habe. Die Vernehmung soll nun die bestehenden Bedenken im Bezug auf die Glaubwürdigkeit der gemachten Aussagen klären.

Die schon am Montag aussagende 29- jährige Zeugin die als Försterin arbeitet, wurde vom Gericht als Ex-Freundin Jörg Kachelmanns zu sexuellen Vorlieben und Praktiken befragt. Die Anhörung fand hinter verschlossenen Türen statt, aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wie es hieß.
Die 29-jährige Frau mußte in der Befragung zugeben, dass sie einen Exclusiv-Vertrag mit der Zeitschrift „Bunte“ hat. Dieser Vertrag war noch vor der Zeugenaussage der Frau von ihrem Anwalt abgewickelt worden.

Die Verteidigung Kachelmanns war empört und schäumte vor Wut. „Es sei eine Unverschämtheit und Mißachtung des Gerichts“, so der Anwalt.

Der Staatsanwalt hingegen hatte schon vor der Anklageerhebung laut eigener Aussage Kenntnis darüber, dass, die Verteidigung, wenn es zur Anklage kommt, die Öffentlichkeit durch die Presse informieren würde.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here