Start Reisen und Touristik Auswärtiges Amt: Reisewarnung für Thailand

Auswärtiges Amt: Reisewarnung für Thailand

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Bangkok - Yaksha-Figur im Wat Phra Kaeo (Foto: Saad Akhtar cc-by)
Bangkok: Auch historische Stätten in Gefahr (Foto: Saad Akhtar cc-by)
Bangkok - Yaksha-Figur im Wat Phra Kaeo (Foto: Saad Akhtar cc-by)
Bangkok: Auch historische Stätten in Gefahr (Foto: Saad Akhtar cc-by)

Da sich die Hochwasserlage in Thailand weiter zuspitzt, hat das Auswärtige Amt seine Reisehinweise verschärft.

Wer zum jetzigen Zeitpunkt nicht dringend nach Thailand muss, sollte die Reise verschieben oder umbuchen. Dazu wird geraten, sich mit dem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen. Reisen nach Zentralthailand oder in den Großraum Bangkok sollten derzeit vermieden werden.

Das Auswärtige Amt rät dringend, eine entsprechende Reise abzusagen.

Zur Zeit hat Thailands Verteidigungsministerium 50.000 Soldaten mit 1000 Lastwagen und 1000 Booten bereitgestellt, um bei der Evakuierung der thailändischen Hauptstadt Bangkok zu helfen.

Im Sai-Mai-Distrikt rief der Gouverneur der Stadt alle Einwohner auf, die Stadt zu verlassen. In kürzester Zeit stieg der Wasserstand in zwei Kanälen um mehr als 20 Zentimeter. Wassermassen könnten den ganzen Bezirk unter Wasser setzen. Tausende Menschen sind auf der Flucht.

In Bangkok sprach Thailands Ministerpräsidentin von einer ernsten Lage. Der Wasserspiegel stieg an der Rampe der Mautstraße zum Inlandflughafen  Don Mueang um 50 Zentimeter an. Ein Schutzwall am nördlichen Ende des Flughafens brach und überschwemmte ein Parkhaus. Mittlerweile fürchten die Behörden, dass alle Bezirke Bangkoks unterspült werden können, denn zwei weitere Dämme sind gebrochen. Die Lage gerät zunehmend außer Kontrolle.

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