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Berlin: Polizist von Kollegen angeschossen

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Polizeiauto
Berlin: Polizist feuert versehentlich auf Kollegen

Am Donnerstag wurde ein 33-jähriger Polizist in Berlin-Reinickendorf versehentlich von einem Kollegen angeschossen. Wie es zu dem ungewollten Schuss des 21 Jahre alten Schützen auf seinen älteren Kollegen kam, ist bislang noch ungeklärt. Aufgrund der Umstände kann jedoch ein technischer Defekt oder menschliches Versagen als wahrscheinlich angenommen werden.

Die Kugel aus der Dienstwaffe traf den Oberschenkel des Opfers. Der angeschossene Beamte wurde umgehend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und dort operiert. Der mutmaßliche Schütze erlitt einen  Schock und mußte zunächst rettungsdienstlich behandelt und anschließend psychologisch betreut werden, sagte ein Polizeisprecher. Wegen fahrlässiger Körperverletzung hat das Landeskriminalamt (LKA) die Ermittlungen aufgenommen.

Der Vorfall ereignete sich auf einem Gelände der Bereitschaftspolizei, das sich im Nordwesten Berlins befindet und neben der 2. Bereitschaftspolizeiabteilung auch eine Feuerwehrschule der Berliner Feuerwehr beherbergt. Nach Angaben eines Sprechers habe sich vor einigen Jahren auch eine Polizeischule dort befunden, welche jedoch mittlerweile geschlossen wurde.

Zu den Einsatzgebieten der vier Einsatzhunderschaften der Berliner Bereitschaftspolizei gehören Sonderaufgaben, wie etwa die Sicherung der Castor-Transporten vor Übergriffen durch Atomkraftgegner, die Verhinderung von Unruhen im Umfeld von Fußballspielen, sowie die Unterstützung ihrer Kollegen in anderen Bundesländern.

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