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Berliner Polizei zieht Bilanz nach Liebig 14 Räumung

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Mit einem Großaufgebot der Polizei wurde am Mittwoch eines der letzten besetzten Häuser in Berlin-Friedrichshain, im Osten der Stadt gelegen, von der Polizei gewaltsam geräumt.

1990 war das Haus in der Liebigstraße 14 besetzt worden und. obwohl die Hausbesetzer später Mietverträge erhielten, wurde ihnen schließlich gekündigt, nachdem zwei Privatleute das Altbauobjekt Ende der 90er Jahre gekauft hatten.

Bereits während der Räumung am Morgen war es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und linksextremen Gruppen gekommen. Die Krawalle zogen sich bis in den frühen Donnerstagmorgen hin.

Im Rahmen der Ausschreitungen wurden auch Schaufensterscheiben in Friedrichshain, Kreuzberg und Mitte eingeschlagen, Reklametafeln und Bushaltestellen vorsätzlich von Randalierern zerstört. Teilweise waren von den Linksautonomen ganze Straßen blockiert worden.

Der Berliner Polizeipräsident zog am Ende der Räumung und der damit verbundenen Ausschreitungen Bilanz: 61 Polizeibeamte wurden bei den Ausschreitungen verletzt und 82 mutmaßliche Störer festgenommen. 22 der festgenommenen Randalierer sollen dem Haftrichter vorgeführt werden.

1 KOMMENTAR

  1. „Der Berliner Polizeipräsident zog am Ende der Räumung und der damit verbundenen Ausschreitungen Bilanz: 61 Polizeibeamte wurden bei den Ausschreitungen verletzt und 82 mutmaßliche Störer festgenommen. 22 der festgenommenen Randalierer sollen dem Haftrichter vorgeführt werden.“

    Klingt mir ziemlich einseitig die Bilanz, da die Polizei sicherlich nicht nur mit Watteknüppeln ausgerüstet war. 🙁

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