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Biathlon: Deutsche Herrenstaffel auf dem Siegertreppchen

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Als erster musste Christoph Stephan für die Deutschen an den Start. Mit einem Nachlader doch ohne Fehler ging er als 13. mit einem Rückstand von 11 Sekunden auf den führenden Finnen in die zweite Runde.

Zum Stehendschießen kam er dann bereits als Vierter und blieb auch diesmal fehlerfrei, so das er als Zweiter erneut auf die Strecke ging.

Nur wenig zurückgefallen wechselte Stephan als vierter auf Daniel Böhm, zu diesem Zeitpunkt hinter den Russen, der USA und den Schweden. Böhm kam gemeinsam mit Johnson (Schweden) und Leif Nordgren (USA) zu seinem ersten Schießen, bleib dort fehlerfrei und ging als erster aus dem Stadion, da die andern nachladen mussten.

Im stehenden Anschlag musste er dreimal nachladen, schaffte es dann aber doch, alle Scheiben zu treffen.

Im Anschluss ging Ole Einar Björndalen (Norwegen) als erster raus, vor Jewgeni Garanitschew (Russland) und Böhm. Dieser übergab weiterhin als Vierter auf Arnd Peiffer. Zum Liegendschießen kamen die vier Athleten gemeinsam.

Peiffer leistete sich zwei Nachlader und blieb somit an vierter Stelle. Im stehenden Schießen kam Peiffer als bester durch, während die anderen Nachladen mussten. So machte er Plätze gut und ging als Erster auf seine letzte Runde.

Peiffer übergab an Michael Greis mit einem Vorsprung von 14 Sekunden als Erster. Greis baute den Vorsprung zu seinem ersten Schießen weiter aus. Liegend blieb er fehlerfrei und ging bereits vom Schießstand als der Italiener Markus Windisch einlief.

Maxim Tschudow (Russland) und Tarjei Bø (Norwegen) folgten dann dem Deutschen und dem Italiener auf die Strecke.

Im letzte Schießen musste Greis zweimal Nachladen, was dem Italiener zwar die Chance gab aufzuholen, aber auch er patzte, ebenso wie die übrigen Athleten. Damit konnte Greis als erster auf die letzte Runde gehen, gefolgt von Italien, Norwegen und Russland.

Michael Greis lief den Sieg souverän nach Hause. Auch Markus Windisch (Italien) brachte den zweiten Platz sicher ins Ziel. Den dritten Platz sicherte sich dann Bø für Norwegen, der den Russen Tschudow abhängen und auf den vierten Platz verweisen konnte.

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