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Biathlon: Norwegischer Sieg und deutsche Überraschung

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Der letzte Weltcup-Ort vor der WM ist erreicht. Gute äußere Bedingungen erwarteten die Athleten beim Sprint der Herren in Fort Kent, im Bundesstaat Maine. Es war sonnig, die Temperatur lag bei eisigen -16° Celsius, somit klirrend kalt und der Wind stellte auch keine besonderen Anforderungen.

Dafür hat es die ausgesprochen malerische Strecke, die durch winterliche Birkenwälder führte, in sich. Nach 400m gleich der erste schwere Anstieg und auch im weiteren Verlauf der Strecke geht es immer wieder bergauf und bergab, kaum eine Chance für die Sportler sich zu erholen. Da heißt es, seine Kräfte gut einteilen.

Andreas Birnbacher, der mit Startnummer Zehn  bei diesem Sprint ins Rennen ging, ließ bereits beim ersten Schießen gleich die erste Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Anders Michael Greis, der direkt nach ihm ins Rennen ging und fehlerfrei blieb. Im darauf folgenden stehenden Anschlag, leisteten sich beide einen Fehler.

Daniel Böhm kam, sah – und siegte? Nein, nicht ganz. Aber mit Null Schießfehlern zeigte er sich kurz vor der Weltmeisterschaft gut in Form und ergatterte am Ende einen guten fünften Platz.

Für die übrigen deutschen Biathleten sah die Bilanz dagegen nicht so rosig aus. Während Greis am Ende noch Neunter wurde, reichte es bei Birnbacher nur noch für Platz 13. Teamkollege Christoph Stephan leistete sich einen Fehler und wurde 27.

Alexander Wolf hat es noch immer nicht geschafft sich für die WM zu qualifizieren – und viele Möglichkeiten dazu hat er nicht mehr. Mit zwei Fehlern kam er dennoch lediglich auf den 31. Platz.

Besser sah es dagegen für die anderen Athleten aus, die das Rennen unter sich ausmachten. Mit dem Norweger Emil Hegle Svendsen startete ein Top-Favorit ins Rennen der zuerst fehlerfrei blieb, sich dann im Stehendschießen einen Fehler leistete und dennoch im Ziel vorerst in Führung gehen konnte.

Diese Position konnte ihm dann in Folge auch niemand mehr streitig machen. Der Tscheche Michael Slesingr kam fehlerfrei durch und war im Ziel am Ende hinter Svendsen. Dessen Landsmann Tarjei Boe blieb ebenfalls fehlerfrei und kam hinter den beiden im Ziel ein.

Am Ende siegte somit Svendsen (NOR) vor Slesingr (CZE) und Boe (NOR).

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