Start Sport Bilanz nach der Vierschanzen-Tournee

Bilanz nach der Vierschanzen-Tournee

858
0
TEILEN

Die Österreicher hatten nach dem Dreikönigsspringen allen Grund zu feiern. Thomas Morgenstern belegte beim Tournee-Abschluss in Bischofshofen zwar nur den zweiten Platz, sicherte sich damit aber dennoch den Gesamtsieg. Für den ÖSV ist dies der dritte Gewinn der Vierschanzen-Tournee in Folge.

Für die deutschen gab es derweil nichts zu lachen. Mit dem  achten Platz von Michael Uhrmann belegt der DSV mit selbigem den 11. Rang in der Gesamtwertung. Damit verfehlten die Deutschen ihr Ziel, mit einem Springer insgesamt in den Top-Ten zu landen.

Bundestrainer Werner Schuster gab sich anschließend trotzdem zufrieden, da insgesamt sieben Top-Ten Platzierungen erreicht wurden. Das Problem der deutschen Springer sei lediglich die fehlende Konstanz. Es gab immer einen Springer, der auf einer Schanze mit den besten mithalten konnte. Allerdings schaffte es kein Springer, regelmäßig gute Leistungen abzurufen, sodass die einzelnen Ergebnisse in der Gesamtwertung nicht viel wert sind. Während ein solch breites Angebot an guten Skispringern, wie es beispielsweise auch bei Österreich der Fall ist, nicht schlecht ist, fehlt den Deutschen das Supertalent, das auch insgesamt mit der Weltspitze mithalten kann. So wie es in Österreich vor zwei Jahren Wolfgang Loitzl, im letzten Jahr Andreas Kofler und jetzt Thomas Morgenstern war. Trotz allem sieht der Bundestrainer sein Team „athletisch als Nummer zwei hinter Österreich“.

Thomas Morgenstern musste sich auf der Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen lediglich dem Norweger Tom Hilde geschlagen geben. Auf dem zweiten Platz der Gesamtwertung der Vierschanzen-Tournee konnte sich der Schweizer Olympiasieger Simon Amman behaupten.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here