Start Aktuelles BKA-Studie: Jugendliche relativ sorglos im Netz

BKA-Studie: Jugendliche relativ sorglos im Netz

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In einer aktuellen Studie bescheinigt das Bundeskriminalamt Kindern und Jugendlichen ein durchschnittliches Sicherheitsbewusstsein. Größere Kenntnis ginge jedoch oft mit verstärkter Bereitschaft zu kriminellen Handlungen einher.

Zu diesem Schluss kommt die Analyse einer Umfrage die auf der Basis der Angaben von 832 Schülern der Jahrgangsstufen 7 bis 10 in Rheinland-Pfalz erfolgte.

Bei der Studie handelt es sich um ein gemeinsames Projekt des Bundeskriminalamts in Wiesbaden und der Universität Koblenz-Landau

Demnach sind 64 Prozent der Befragten  bis zu einer Stunde am Tag im Internet aktiv. 50 Prozent erklärten außerdem, dabei weder kontrolliert noch beaufsichtigt zu werden.

Die Hälfte der Befragten bestätigte die Frage, mindestens schon einmal sorglos im Bezug auf Weblinks oder E-Mails gehandelt zu haben. Allerdings gab ebenfalls die Hälfte an, bereits bewusst Webseiten mit illegalem Inhalt oder entsprechende Software genutzt zu haben.

Hintergrund und Ziel der Studie bestanden darin zu erfahren, in welchem Umfang Kinder über potentielle Risiken im Internet korrekt informiert sind und ob sie in der Lage sind das jeweilige Risiko realistisch einschätzen zu können.

Dabei kam im Rahmen der Studie erstaunliches heraus:

Offenbar hatten Benutzer mit größerer Kenntnis über mögliche Bedrohungen eine stärkere Tendenz dazu, illegale Angebote zu nutzen und sich illegal, etwa in Form von Filesharing und Download von urheberrechtlich geschütztem Material zu betätigen

Der Anreiz zu illegalen Aktivitäten bestehe bei Jugendlichen vermutlich darin, bei Freunden einen höheren Status zu haben, etwa wenn man die  neusten Filmtitel oder Chart-Songs vorweisen könne.

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