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Blumen statt Bombe: Verdächtiges Paket an Berliner Polizeipräsident

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Nachdem in Berlin zuletzt eine verdächtige Paketsendung an das Kanzleramt aufsehen erregt und sich tatsächlich als scharfer Sprengsatz herausgestellt hatte, reißt die Zahl der Bombenalarm-Meldungen auch in der Hauptstadt nicht ab.

So erregte am heutigen Mittwoch, ein an Dieter Glietsch, den Polizeipräsidenten von Berlin, gerichtetes Paket den Argwohn von Mitarbeitern des Schöneberger Verteilzentrums der Post, die daraufhin die Polizei alarmierten.

Die Paketsendung war aufgefallen, da eine zunächst nicht näher identifizierte Flüssigkeit aus dem Päckchen tropfte.

Die aus Sicherheitsgründen angeforderten Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts konnten nach einer Untersuchung des Päckchens jedoch Entwarnung geben und den Bombenalarm wieder aufheben, nachdem sich sowohl die Flüssigkeit, als auch der Inhalt des Päckchens als harmlos herausgestellt hatten.

Bei der verdächtigen Flüssigkeit habe es sich um normales Wasser gehandelt.

Eine Öffnung des Päckchens identifizierte dessen Inhalt als Blumensendung. Offenbar hatte man dem Empfänger lediglich einen Strauß Blumen zukommen lassen wollen.

Die Kriminaltechniker stellten das Päckchen dennoch sicher und nahmen es für weitergehende Untersuchungen mit, der Betrieb im Verteilzentrum konnte wieder aufgenommen werden.

Update: Anscheinend handelte  es sich bei dem verdächtigen Päckchen um einen anonymen Liebesbrief, der jedoch nicht an den Polizeipräsidenten gerichtet gewesen sei, Vielmehr habe es sich bei der Verteilung in das betreffende Postfach um ein Versehen gehandelt. Die Flüssigkeit sei zudem parfümiert gewesen.

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