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Bombenfund vor Flug nach München

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Beim Verladen des  Gepäcks in einen Airbus der Fluggesellschaft LTU/Air Berlin von Windhuk (Namibia)  nach München wurde ein verdächtiges Gepäckstück gefunden, teilte das Bundeskriminalamt in Wiesbaden mit.

Die Namibische Polizei hat offensichtlich einen Sprengstoffanschlag auf einem Flug nach Deutschland vereitelt. Das Bundeskriminalamt wird zur Unterstützung Experten schicken, die mit dem Verbindungsbeamten aus Südafrika nach Namibia einreisen werden, um die Lage vor Ort zu klären.

Bei der Durchleuchtung des verdächtigen Gepäckstücks fand man Batterien, die über Kabel mit einem Zünder zu einer laufenden Uhr verbunden waren. Derzeit wird untersucht, ob der Sprengsatz zündfähig war.

Der LTU/Air Berlin-Flug verspätete sich, weil die Maschine, das gesamte Gepäck und die Pasagiere des Fluges nach München einer nochmaligen Kontrolle unterzogen wurden.

Mittlerweile sind alle wohlbehalten auf dem Flughafen München „Franz-Josef-Strauß“ in der Nacht zu Donnerstag angekommen. Eine erneute Durchsuchung und Befragung in München ergab keine neuen Erkenntnisse. Bei dem vermutlichen Sprengsatz handelte es sich um Luftfracht und nicht um Passagiergepäck.

Update: Die gefundene Bombe war scheinbar eine Attrape, wie sie von Behörden für Sicherheitstests benutzt wird.

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