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Boris Becker verliert Streit um Hochzeitskosten

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Ach ja, das „Bobbele“ macht wieder von sich reden.

Tennislegende Boris Becker zog jüngst vor das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, (Schweiz) legte Beschwerde gegen eine Entscheidung ein und verlor.

Nach dem Urteil eines Schweizer Gerichts muß der 42-jährige ehemalige Tennisprofi nun 1460-, Euro an seinen Hochzeitspfarrer zahlen.

Ausserdem wurden Becker zusätzlich die Gerichtskosten in Höhe von  1660 Euro auferlegt.

Vorausgegangen waren Streitigkeiten über die Zahlung von Hochzeitskosten. Boris Becker hatte  im Juni 2009 in St. Moritz seine zweite Ehefrau Lilly Kerssenberg geheiratet.

Die vorher mit dem Pfarrer vereinbarten Hochzeitskosten waren zwischen 1290 Euro und 1545 Euro veranschlagt worden.

Nach der Trauung sollte der als „Bum-Bum-Boris“ bekannt gewordene Tennisstar jedoch eine Summe von insgesamt 7065 Euro zahlen. Der mehr oder minder frischgebackene Bräutigam lehnte dies jedoch ab.

Der Versuch einer Schlichtung scheiterte, eine einvernehmliche Regelung zwischen Becker und dem Hochzeitspfarrer kam nicht zustande. In Folge ließ sich der Geistliche von seiner kirchlichen Schweigepflicht entbinden, um seine Honoraransprüche durchsetzen zu können.

Boris Becker legte gegen die Aufhebung des Berufsgeheimnisses Beschwerde ein.

Der Ex-Tennisprofi hatte zuvor die Übertragungsrechte für die Trauung an RTL verkauft, so dass jeder Zuschauer bei Interesse  die Trauung im Fernsehen hätte verfolgen können.

Boris Becker begründete jedoch vor Gericht, dass die Geheimhaltung höchst privater Details seiner kirchlichen Trauung besonders schutzwürdig sei und die Aufhebung derselben daher seine Persönlichkeitsrechte verletze.

Die eingereichte Beschwerde wurde von einem Schweizer Gericht abgelehnt.

In der Urteilsbegründung verwies der Richter auch auf den „Verkauf der Hochzeit an die Medien“, somit habe ein Einverständnis mit der Veröffentlichung privater Inhalte bestanden.

Für den einst auf dem Tennisplatz so erfolgreichen Becker handelt es sich um eine der wenigen Niederlagen, die er
einstecken musste.

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