Start Panorama Boss der Hells Angels in Nevada von Vagos MC erschossen

Boss der Hells Angels in Nevada von Vagos MC erschossen

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Vagos MC (Foto: (c) by Renee Silverman, Lizenz: cc by-nd)
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Vagos MC (Foto: (c) by Renee Silverman, Lizenz: cc by-nd)
Vagos MC (Foto: (c) by Renee Silverman, Lizenz: cc by-nd)

Geno Martini, Bürgermeister der Stadt Sparks im US-Bundesstaat Nevada hat die jährliche Biker-Parade aus Sicherheitsgründen abgesagt – und den Notstand in der Stadt ausgerufen. Wegen möglicher Racheakte der „Hells Angels“ wurden die Sicherheitskräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzt.

Hintergrund der Aktion ist der Tod eines führenden „Hells Angels“. Bei einer wilden Schiesserei am Freitagabend in Sparks (Nevada) war Jeffrey Pettigrew, 51-Jähriger Anführer der „Hells Angels“ aus San Jose (Kalifornien) tödlich verletzt worden, teilte Polizeisprecher Brian Allen mit.

Bislang ist offenbar noch unklar, warum Mitglieder der „Hells Angels“ und die mit ihnen verfeindete Gruppe des „Vagos MC“ aneinander gerieten und sich im Barbereich des Casinos “ John Ascuaga’s Nugget“ ein Feuergefecht lieferten, in dessen Verlauf die tödlichen Schüsse fielen.  Auch zwei „Vagos„-Mitglieder wurden dabei verletzt.

Der „Vagos MC“ wurde 1965 in Kalifornien gegründet und ist in  mehreren Bundesstaaten der USA sowie Mexiko aktiv. Das ist der Grund, weshalb ihr Logo –  der nordische Gott Loki in rot, der auf einem grünen Motorrad sitzt – im Gegensatz zu den Insignien anderer Motorradclubs in Europa eher unbekannt sein dürfte. Aufgrund der Besonderheit von Mitgliedern bevorzugt grün zu tragen, wird der Motorradclub auch als „Green Nation“ bezeichnet.

Ähnlich wie bei anderen Motorradclubs, denen kriminelle Aktivitäten nachgewiesen wurden, werden die „Vagos“ in den USA dem organisierten Verbrechen, wie etwa der Herstellung und dem Verkauf von Drogen  zugeordnet.

Einige Stunden nach der tödlichen Schießerei wurde nach Angaben der LA-Times aus einem schwarzen BMW heraus, vor dem „Hog Wild Cafe“ einem Biker des „Vagos MC“ in den Bauch  geschossen. Die Vermutung, es könne sich um einen Racheakt handeln, konnte die zuständige Polizeibehörden weder bestätigen, noch dementieren.

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