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Bremen verpasst Revanche im DFB Pokal

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Mit großen Erwartungen war Werder Bremen in das Pokalspiel gegen den FC Bayern München gegangen. Nach dem letzten Pokalendspiel, das die Bremer 4:0 gegen den deutschen Rekordmeister verlor, wollte Werder dieses Spiel für eine Revanche nutzen. Die ersatzgeschwächten Bayern, die seit knapp 20 Jahren kein Pokalheimspiel verloren haben, kassierten gleich in der zweiten Minute den 1:0 Rückstand gegen ehrgeizige Bremer. Claudio Pizarro traf nach einer Flanke von Marko Arnautovic mit dem Oberschenkel an Torwart Jörg Butt vorbei und brachte Werder so schon früh in Führung. Nach einer knappen halben Stunde bekam Bastian Schweinsteiger den Ball im gegnerischen Strafraum, nachdem Toni Kroos einen Torschuss nicht richtig traf. Mikael Silvestre, der auf der eigenen Torauslinie stand, hob das geforderte Abseits auf, sodass Schweinsteiger den Ball nur noch reinschieben musste.

In der zweiten Halbzeit schienen die Bremer dieses Spiel mehr gewinnen zu wollen als die Bayern. Sie hatten immer wieder gute Chancen, die sie leider nicht konsequent genug nutzten. Ein Kopfballtor von Prödl wurde wegen Foulspiels nicht gegeben, Arnautovic traf bei einem Freistoß aus 25 Metern lediglich die Latte. In der 75. Minute zeigte Schweinsteiger dann, warum er für die Wahl zum Fußballer des Jahres nominiert ist. Mit einem platzierten Schuss aus 25 Metern bezwang er den Bremer Keeper und holte mit seinem zweiten Tor den Sieg für den deutschen Rekordmeister. Werders Trainer Schaaf brachte daraufhin zwei Offensivkräfte, die an diesem Ergebnis allerdings auch nichts mehr ändern konnten. Bremen verpasst seine Chance auf Revanche und der FC Bayern München zieht wenig glanzvoll in die nächste Runde des DFB Pokals.

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