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Briggs chancenlos gegen Klitschko

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Mit großen Sprüchen hatte Shannon Briggs im Vorfeld eines Kampfes, den er nicht mehr vergessen wird, für Aufsehen gesorgt. Im Ring unterlag der Amerikaner dem Weltmeister des WBC Verbandes jedoch kompromisslos. Vitali Klitschko beherrschte den Boxkampf in Hamburg von Anfang an. Vor 16000 Zuschauern prügelte der Ukrainer auf den Chancenlosen Briggs ein, der sich aber weigerte K.O. zu gehen. In der siebten Runde schien Klitschko den Amerikaner dann doch soweit zu haben, der Gong erlöste ihn allerdings und er konnte sich über die letzten Runden retten. Ohne Deckung kassierte Briggs einen Gewaltschlag nach dem anderen und schien bald geistig nicht mehr anwesend zu sein. Am Ende gewann Klitschko den Kampf eindeutig nach Punkten.

Der Amerikaner dagegen, wurde mit Blaulicht ins Krankenhaus gebracht, wo er direkt auf der Intensivstation landete. Er stellte zwar seine Nehmerqualitäten eindrucksvoll in unter Beweis. Welchen Preis er dafür zu zahlen hat, ist allerdings noch nicht klar. Presseberichten zufolge erlitt Briggs zwei Frakturen im Gesicht und einen Sehen- und Muskelriss im linken Arm.

Dass der Kampf nicht abgebrochen wurde stößt indes auf Unverständnis. Befragte Boxer, Ringrichter und Trainer sind sich einig: In der zehnten Runde hätte der Ringrichter den Boxkampf abbrechen müssen. Ansonsten wäre der Trainer gefragt, das Handtuch zu werfen.

Für Vitali Klitschko war es der 41. Sieg in 43 Kämpfen. An seiner K.O. Statistik mit 37 K.O. Siegen änderte sich am Samstag nichts. Damit hat er seinen WBC Titel verteidigt und kann warten bis der Sieger im Kampf Solis gegen Austin ihn herausfordert.

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