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Bundesagentur senkt ihr Defizit

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Das Finanzdefizit der Bundesagentur für Arbeit ist aufgrund der aufstrebenden Konjunktur und der damit verbundenen sinkenden Arbeitslosenzahlen deutlich geringer ausgefallen, als bislang angenommen.

Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt habe entscheidend dazu beigetragen, dass das Gesamtjahresdefizit von 9,8 Milliarden Euro durch eigene Rücklagen der Behörde um 2,9 Milliarden reduziert werden konnte. Die vom Bund zu leistende Zuzahlung zur Deckung der Kosten beträgt somit lediglich nur noch 6,9 Milliarden Euro.

Ursprünglich war von einem benötigten Zuschuss in Höhe von acht Milliarden ausgegangen worden. Sollten sich diese Berechnungen bewahrheiten, so wird damit die am Ende des Vorjahres gestellte Prognose von rund zehn Milliarden Euro unterschritten werden.

Der Verwaltungsrat der Agentur sieht die Ursache für den Aufstieg in Finanzen und Arbeitsmarkttrend unter anderem auch in politischen Entscheidungen, welche entsprechende Maßnahmen, wie etwa die Kurzarbeit unterstützt, oder deren Durchführung erleichtert hätten.

So sei, entsprechenden Prognosen zufolge, bei anhaltender Konjunkturlage noch in diesem Monat nach zwei Jahren erstmalig wieder die Unterschreitung der Grenze von drei Millionen Arbeitslosen möglich, so die Angaben der Bundesagentur für Arbeit.

Sogar in Bundesländern mit hoher Arbeitslosenquote wie Berlin sanken bereits im September 2010 die Zahlen. Hatte die Quote im August noch 14,0 Prozent betragen, lag diese im September nun bei 13,2 Prozent.

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