Start Panorama Bundesweites „Präsidenten“-Treffen der Black Jackets in Bretten

Bundesweites „Präsidenten“-Treffen der Black Jackets in Bretten

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Nach Angaben der Polizei aus Karlsruhe wurden bereits am Sonntagnachmittag Anfahrtskontrollen bei einem am Montag anberaumten „Präsidenten“-Treffen der so genannten Türstehervereinigung der „Black Jackets“ durchgeführt.

Insgesamt 200 Mitglieder wurden für das Treffen in Bretten-Gölshausen erwartet und in Vorbereitung auf diese Zusammenkunft hielten die Polizeibeamten, mit starker personeller Unterstützung durch die Kräfte der Bereitschaftspolizei 47 Fahrzeuge an. Bei den Kontrollen wurden in 144 Fällen in denen die Personen bereits aufgrund ihrer Kleidung als Rocker zu erkennen waren, die Personalien überprüft.

In Folge der Maßnahme werden sich nun Sechs der kontrollierten Männer wegen Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten müssen. In einem Fall wurde Pfefferspray sichergestellt  – in anderen Fällen waren es so genannte Einhandmesser. Vorübergehend wurden zwei Männer zur Feststellung der Personalien festgehalten.

Die von den Beamten kontrollierten Männer wiesen nach Polizeiangaben ein hohes Provokationspotential auf und verhielten sich aggressiv, so dass eine Eskalation praktisch zu jedem Zeitpunkt zu erwarten gewesen wäre. Nach Einschätzung der Einsatzkräfte war die Grenze zu gewalttätigen Übergriffen als sehr niedrig anzusehen.

Die „Black Jackets“ werden im Allgemeinen als „rockerähnliche Vereinigung“ eingestuft,  die 1985 gegründete Gruppierung rekrutiert sich in Deutschland zu einem großen Teil aus Personen mit Migrationshintergrund.

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