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Cablegate – FDP-Maulwurf offenbar enttarnt

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Unter den im Rahmen der „Cablegate-Affäre“ veröffentlichten Dokumenten befanden sich auch Einschätzungen zur politischen Situation innerhalb verschiedener Staaten und dessen Parteien, sowie Notizen zu zu Charakter und Persönlichkeit internationaler Politiker.

Nun versucht man die Datenlecks zu schließen indem man Wikileaks-Informanten identifiziert – und zumindest im Fall des FDP-Maulwurfs scheint dies möglicherweise gelungen zu sein.

Der vom amerikanischen Botschafter in Deutschland intern als „junger, aufstrebender FDP-Mitarbeiter“ beschriebene Informant wurde nun offenbar durch Befragung der Mitarbeiter identifiziert – es soll sich dabei um den derzeitigen Leiter des Büros des FDP Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle, Helmut M. handeln.

Auch wenn man über die Definition „jung“ streiten kann – Helmut M. ist zweiundvierzig Jahre alt – so soll er der Mitarbeiter sein, der während der Koalitionsverhandlungen interne Dokumente und Informationen an die amerikanische Botschaft weitergegeben haben soll.

Dazu befand er sich auch in einer geeigneten Position, war er doch zum damaligen Zeitpunkt Leiter der Abteilung „Strategie und Kampagne“ im  Thomas-Dehler-Haus der FDP und verfügte über entsprechende internationale Kontakte.

Die FDP-Führung soll bereits auf die Enttarnung des Informanten reagiert haben und den verdächtigen Büroleiter von FDP-Chef Westerwelle, von seinem bisherigen Posten und dessen Aufgaben entbunden haben.

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