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Cablegate: US-Regierung übertreibt bewusst Schäden

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Nach Informationen., die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen, besteht der Verdacht, dass die US-Regierung den außenpolitischen Schaden, den die USA durch die Veröffentlichung der Botschaftsdepeschen auf der Whistleblowing-Plattform Wikileaks gegenwärtig erleidet, gegenüber der Öffentlichkeit anscheinend vorsätzlich übertreibt – vermutlich um eine Rechtfertigung für das harte Vorgehen gegen Wikileaks zu haben und hierfür internationale Unterstützung zu bekommen.

Das legen zumindest Aussagen einer anonym bleibenden Mitarbeiter des US-Kongresses gegenüber der Nachrichtenagentur nahe, in denen die Person behauptet, bei einem großen Teil der beklagten diplomatischen Schäden handele es sich um vorsätzliche Täuschungen der Allgemeinheit durch Regierungsstellen, um politisch und juristisch mehr Druck auf die Enthüllungsplattform ausüben zu können.

In Anbetracht der Spekulationen, die USA würden eine Auslieferung und Anklage gegen Wikileaks-Sprecher Julian Assange anstreben um ihn wegen Spionage und Verschwörung zu verurteilen, scheint die wiederholte Behauptung der US-Regierung, die Veröffentlichungen gefährdeten die „nationale Sicherheit“ durchaus als Scheinargument schlüssig.

Der unbekannte Informant gab an, in einem Briefing gegen Ende des vergangenen Jahres seien Inhalte und Veröffentlichung als „peinlich aber nicht schädlich “ bezeichnet worden.

In den offiziellen Verlautbarungen wird dagegen hervorgehoben, die Preisgabe der Dokumente sei „unverantwortlich“ und gefährde Menschenleben, besonders jene von Informanten und Angehörigen des US-Militärs.

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