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Chronologie der Paketbombenfunde

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Freitag, 29. Oktober 2010
Am Freitag wurden in aus dem Jemen kommenden Frachtflugzeugen in Dubai und England Bomben entdeckt. Die Maschinen waren auf dem Weg in die USA. Auch weitere Flugzeuge sowie  Fahrzeuge das Paketdienstes waren in Folge auf mögliche Paketbomben untersucht.

Aufgrund des Zwischenfalls in London ordnete die US-Regierung an, eine Passagiermaschine der Fluglinie Emirates, die Fracht aus dem Jemen transportierte von Flugzeugen der Luftwaffe eskortieren zu lassen.

US-Präsident Obama bestätigte später die Theorie eines Bombenfunds, in der Tat seien Pakete mit Sprengstoff entdeckt worden, auch diese Pakete stammten aus dem Jemen und seien detonationsbereit gewesen.

In der Folge kam es im Jemen zu Durchsuchungen in deren Verlauf mehrere Menschen festgenommen wurden und insgesamt 26 weitere verdächtige Päckchen sichergestellt werden konnten. Die beiden zuvor gesicherten Pakete seien an jüdische Einrichtungen in Chicago (USA) adressiert gewesen.

Samstag, 30. Oktober 2010
Auch in Deutschland gab es Reaktionen auf die Bombenfunde, so wurde nach Angaben von Innenminister Thomas de Maizière der Empfang von Luftfracht aus dem Jemen nach Anordnung des Bundesregierung blockiert. Zusätzliche Maßnahmen seien jedoch aufgrund des hohen Niveaus deutscher Kontrollen jedoch nicht notwendig.

Sonntag 31. Oktober 2010
Der deutsche Innenminister sagt eine Israel-Reise aus Sicherheitsgründen ab. Unterdessen verhärtete sich der Verdacht der US-Ermittler, es gebe einen islamistischen Hintergrund, da weitere Spuren auch nach Ägypten geführt hätten.

Montag, 1. November 2010
Die an den französischen Staatschef Nicolas Sarkozy gerichtete Paketbombe hat dagegen, ebenso wie die Bombenfunde an verschiedenen Botschaften in Griechenlands Hauptstadt Athen, vermutlich linksextremistische Hintergründe. Neben den Botschaften der Schweiz, Bulgarien und Russland sei auch an der deutschen Botschaft ein Sprengsatz sichergestellt worden. Lediglich der Sprengsatz der auf den Innenhof des Schweizer Geländes geworfen wurde detoniert, verletzt wurde jedoch niemand.

Dienstag, 2.November 2010
Der bislang letzte Versuch eines Sprengstoffanschlags hatte sich gegen das deutsche Kanzleramt gerichtet. Das verdächtige Päckchen war zunächst sichergestellt worden, nach Regierungsangaben bestätigte sich der Sprengstoffverdacht. Als unmittelbare Reaktion darauf wurden die Sicherheitsvorkehrungen vor dem Kanzleramt verschärft.
Update: Die Polizei in Athen hat am Flughafen zwei verdächtige Pakete zerstört, die in die Niederlande und nach Luxemburg gehen sollten.

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