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Copa del Rey: Deutsche Zusammenarbeit sichert spanisches Traumfinale

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Real Madrid hat gegen den FC Sevilla lange gezittert. Nachdem die Königlichen am Wochenende in der Primera Division schon keine gute Figur gemacht hatten und so gegen Osasuna eine 0:1 Niederlage hinnehmen mussten, wodurch die Meisterschaft immer unwahrscheinlicher scheint, hat der Rekordmeister aus Spanien im Pokalhalbfinale erneut nicht glänzen können.

In einem Spiel ohne viele Highlights waren es die Gäste, die in Madrid in der ersten Halbzeit den einzigen großen Höhepunkt setzten. Alvaro Negredo vom FC Sevilla gelang ein Kopfball über Iker Casillas; das Tor wurde wegen Abseits aber nicht anerkannt.

Erst die Schlussphase der Partie sollte die erlösende Entscheidung für Real Madrid bringen. Eine ansehnliche deutsche Koproduktion brachte die spanischen Fans in der 82. Minute zum jubeln. Der nach dem letzten Spiel scharf kritisierte defensive Mittelfeldspieler Sami Khedira legte seinem Kollegen Mesut Özil auf, der den gegnerischen Torwart mühelos ausspielte und die Gastgeber endlich in Führung brachte. Neuzugang Emmanuel Adebayor setzte in der Nachspielzeit noch einen drauf und durfte so seine Torpremiere für die Königlichen im heimischen Stadion feiern.

Damit ist das erhoffte Traumfinale der Fans gesichert. Der FC Barcelona schonte in seinem Halbfinale Stars wie Weltfußballer Lionel Messi, fegte Almeria dennoch mit 3:0 vom Platz und bereitet sich nun ebenfalls auf „El Clasico“ im Finale des Copa del Rey vor. Ebenfalls im April treffen die beiden Mannschaften auch in der Liga aufeinander. Je nach Verlauf der Champions League könnte der spanische Klassiker sogar ein weiteres Mal innerhalb kürzester Zeit stattfinden.

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