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Deutsche Botschaft war Ziel eines Paketbombenanschlags

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In Griechenlands Hauptstadt Athen wurden erneut mehrere Sprengsätze gefunden. Die Anschlagsversuche setzten am Montag ein und richteten sich gegen den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy sowie verschiedene Botschaften.

Nach Polizeiangaben handelt es sich bei den aktuellen Funden um fünf Paketbomben, die mehrheitlich an die diplomatischen Vertretungen mehrerer Nationen adressiert worden waren.

Neben den Botschaften der Schweiz, von Bulgarien und Russland wurde auch vor dem Parlament ein Sprengsatz gefunden.

Bis auf den Sprengsatz der im Hof der schweizer Botschaft detonierte, jedoch niemanden verletzte, konnten offenbar alle übrigen Pakete von der Polizei gesprengt werden.

Auch die deutsche Botschaft in Athen war Ziel eines solchen Anschlags. Auch in diesem Fall konnte der Sprengsatz jedoch unschädlich gemacht werden, da er aufgrund fehlender Absenderangaben an die Versandfirma retourniert worden war.

Dort konnte die Sprengladung nach Angaben der dortigen Polizei kontrolliert zerstört werden.

Anders als bei den Luftfracht-Bomben wird bei den Zwischenfällen in Athen nicht das Terrornetzwerk Al Quaida, oder andere islamistische Organisation als Drahtzieher der Anschlagsversuche vermutet.

Nach der Verhaftung zwei bewaffneter Verdächtiger die zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung neben Handfeuerwaffen auch zwei Briefbomben mit sich führten, geht die Polizei davon aus, dass es sich bei den Hintermännern der Tat um Linksextreisten handelt.

Dies scheint um so wahrscheinlicher, da nach Nach Angaben des Fernsehsenders „Skai“ einer der Festgenommenen bereits wegen eines Bombenanschlags bekannt war, beim zweiten Verdächtigen soll es sich um ein Mitglieder der radikalen Anarchistengruppe „Cells of Fire“ handeln

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