Start Wirtschaft Deutsche Post: Optimistische Gewinnprognosen

Deutsche Post: Optimistische Gewinnprognosen

538
0
TEILEN

Die Deutsche Post hat Großes vor. Das Unternehmen ist komplett auf Wachstum eingestellt. In den kommenden fünf Jahren soll das Unternehmen extrem wachsen, profitabler arbeiten und die Konkurrenz ihrer Tochter DHL hinter sich lassen. Ziel ist es, dass die DHL-Sparten einen um Einmaleffekte bereinigten operativen Gewinn von mehr als 1,3 Mrd. Euro erzielen.

Vor allem das Logistik- und Expressgeschäft sollen dem Unternehmen den gewünschten Wachstumseffekt bescheren. Für die zuletzt etwas kriselnde Briefsparte peilt das Management weiterhin eine Stabilisierung des operativen Gewinns von 1,1 bis 1,2 Mrd. Euro an. Auf lange Sicht wird das Briefgeschäft dieses Niveau aus Sicht des Managements jedoch nicht halten können.

Das Sparkonzept der vergangenen Jahre habe laut Aussage des Vorstandschefs Frank Appel maßgeblich zur Steigerung der Effizienz beigetragen und beste Vorraussetzungen geschaffen: Bis spätestens im Jahr 2015 sollen das Fracht- und Expressgeschäft sowie die Lager- und Lieferlogistik die höchsten operativen Gewinnspannen der Branche erreichen. Neue Produkte, neue Kundengruppen und ein Ausbau des Geschäfts in wachsenden Branchen wie Pharma und Energie sollen ihren Teil dazu beitragen.

Bei DHL soll der operative Gewinn in den nächsten fünf Jahren jährlich um 13 bis 15 Prozent wachsen. Dies bedeute, dass der Gewinn sich doppelt so stark wie der Umsatz entwickeln werde. Für  das Geschäftsjahr 2010 bekräftigte der Post-Vorstand seine erst vor zwei Wochen angehobenen Gewinnziele. So sollen die DHL-Sparten einen um Einmaleffekte bereinigten operativen Gewinn von mehr als 1,3 Mrd. Euro erzielen.

Ein weiteres Projekt der Deutschen Post sei nach Unternehmensangaben der bevorstehende Verkauf der amerikanischen Speditionsfirma Exel Transportation Services (ETS). Mit dem Verkauf würde sich die Deutsche Post von dem weniger rentablen Lkw-Transport in den USA verabschieden.

An ihrer bisherigen Dividendenpolitik will die Deutsche Post nach wie vor unverändert festhalten: Ausgeschüttet werden sollen jeweils 40 bis 60 Prozent des um Sondereffekte bereinigten jährlichen Nettogewinns.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here