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Deutsche Skispringer holen sich den dritten Platz im Teamfliegen

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Auf der Flugschanze in Oberstdorf waren an diesem Wochenende die Skispringer zu Gast, und die Zuschauer hofften auf einen Heimsieg.

Heute fand das Teamfliegen statt. Dort sprang die deutsche Mannschaft in der Besetzung: Michael Neumeier, Richard Freitag, Michael Uhrmann und Severin Freund.

Die deutschen Adler konnten sich im Wettkampf auf der Heini-Klopfer-Schanze auf einen dritten Platz vorarbeiten. Nach dem ersten Durchgang war Freund mit seinem Sprung nicht zufrieden.

Er war beim Absprung schräg von der Schanze gekommen und musste dies während der Flugphase korrigieren, was sich auf die Länge des Sprungs auswirkte. Fast wirkte es ein wenig wie Trotz, als er sich dann im zweiten Durchgang die Tagesbestweite holte.

Freund kommentierte seinen Erfolg: „Der zweite Sprung war einfach nur genial. Das war ziemlich, ziemlich geil. Da hüpft das Herz schon ein bisschen schneller. Ich bin ins System gekommen und dann ging es einfach nur ab„.

Einzelfliegen am Samstag

Am Samstag war Freund nach dem ersten Durchgang noch als Zweiter geführt worden, hatte aber im zweiten Durchgang schlechtere Windbedingungen und fiel auf Platz Vier zurück.

Dennoch war er von seiner Leistung nicht enttäuscht „Vor dem Wettkampf haben ja viele gedacht, dass ich nicht der große Flieger bin. Heute habe ich das Gegenteil bewiesen. Es hat viel Spaß gemacht“

Sieger wurde der Österreicher Martin Koch vor dem Norweger Tom Hilde und seinem Landsmann Gregor Schlierenzauer. Michael Uhrmann wurde 8. und komplettierte das durchweg gute deutsche Ergebnis.

Pech hatten die Deutschen dennoch: Im ersten Durchgang erwischte es Richard Freitag. Er hatte im Flug Probleme und stürzte bei der Landung, jedoch ohne schwere Verletzungen davonzutragen.

Im zweiten Durchgang erwischte es dann auch noch Pascal Bodmer. Sein Fazit des Sturzes: „Ein bisschen was tut weh, aber es ist nichts Tragisches. Ich habe es gut überstanden.“

Der deutsche Trainer Schuster sagte zu den beiden Stürzen der deutschen Athleten: „Ich bin froh, dass die Stürze glimpflich ausgegangen sind. Aber das zeigt auch, dass wieder mehr Biss in der Truppe ist. Jeder bewegt sich im Grenzbereich, es wird um jeden Meter gekämpft“

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