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Deutsches Trinkwasser hoch belastet

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Eine Untersuchung ergab, das unser Leitungswasser stark mit Arzneimittelrückständen belastet ist.  Die Berliner haben dabei nichts zu lachen. Denn dort ist der Richtwert mehr als doppelt so hoch.

Die Untersuchung in deutschen Städten wie Essen und Dortmund ergab das die Belastung sogar mehr als siebenmal zu höher war, als er es sein sollte. Das Leitungswasser um den Berliner Reichstag soll sehr mit Röntgenkontrastmittel und Epilepsie- Medikamenten belastet sein. Die Messungen haben sich deutlich von der Norm unterschieden.

Die meisten Pharma-Rückstände haben sich, nach Aussagen eines Tübinger Wasserexperten, im Essener Leitungswasser befunden. Mediziner sehen bei den dramatischen Wasserwerten allerdings noch keine Gefährdung für unsere Gesundheit.

Aber nicht nur Medikamente sind eine Belastung, sondern auch Metalle die in unserem Leitungswasser zu finden sind. In vielen alten Häusern existieren noch Bleirohre. Und Blei ist bekanntlich für unsere Gesundheit giftig. „Es gibt langjährige Erfahrungen, wie sich das Stehen von Wasser in Bleirohren auswirkt“, gibt Ike Krüger von den Berliner Wasserwerken zu Bedenken.

Er rät: „Es ist wichtig, dass man das Wasser einige Zeit ablaufen lässt. Dann kann man sicher sein, dass das Wasser vorschriftsmäßig aus der Leitung fließt.“ Im Januar 2003 ist die neue Trinkwasserverordnung in Kraft getreten, danach müssen innerhalb der nächsten zehn Jahre alle Bleirohre ersetzt werden.

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