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Dioxin-Skandal – weitere Betriebe geschlossen

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Der Dioxin-Skandal beschäftigt weiterhin die Behörden. Mittlerweile wurden in Nordrhein- Westfalen 139 weitere Betriebe geschlossen. Die verunsicherte Bevölkerung schreit nach schärferen Regeln für Hersteller.

Auch in Brandenburg ist ein Schlachtbetrieb ins Visier geraten. Diese Firma erhielt eine Lieferung von 63.100 Hähnchen die zur Schlachtung vorgesehen waren und vermutlich mit Dioxin- verunreinigtem Futter versorgt wurden. Nach Angaben des Ministeriums wurden davon 90 Tonnen frisches Fleisch gleich ausgeliefert und der Rest sei zu Tiefkühlware verarbeitet worden. „Diese sind amtstierärztlich gesperrt worden und sollen auf Dioxin-Rückstände untersucht werden“, sagte Ministeriumssprecherin Alrun Kaune-Nüßlein. Mit Ergebnissen rechne sie nicht vor Anfang kommender Woche.

Die deutsche Ernährungsindustrie sorgt sich um ihren Ruf und fordert deshalb eine schnelle und umfassende Aufklärung der Vorfälle. Jürgen Abraham, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie sagte: „Verstöße gegen geltendes Recht müssen umfassend aufgeklärt und bestraft werden. Es muss alles unternommen werden, dass sie sich nicht wiederholen.“

Der Grund für den Dioxin-Skandal war die Verwendung von Fetten in der Futtermittelproduktion, die ausschließlich für technische Zwecke zu verwenden war. Ob noch weitere Lebensmittel verseucht sind, wird in den nächsten Tagen feststehen.

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