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Diskussion zu Suizid-Plattformen im Internet

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Die Diskussion über  so genannte „Selbstmord-Plattformen“ im Internet, auf denen sich Personen mit Suizidabsichten über Möglichkeiten und Wege eines Suizids informieren können erhält durch den Missbrauch von Helium neuen Zündstoff. Rechtsmediziner fordern nun eine stärkere Kontrolle dieser Angebote.

So werde Helium in einschlägigen Internetforen als Mittel zur Selbsttötung popularisiert, da der Sterbeprozess angeblich schmerzlos verlaufe. Das Edelgas ist zwar nicht giftig, verdrängt jedoch den Luftsauerstoff und kann daher bei langfristigem Einatmen zum Tod durch ersticken führen.

Die Rechtsmediziner Anne Bittorf und Johannes Manhart von der Universität Rostock machten diesen Umstand zum Thema ihres Vortrags auf der in Berlin stattfindenden Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin.

In diesem Zusammenhang wurden daher erneut Forderungen laut, es sei mehr staatliche Kontrolle entsprechender Internetportale erforderlich, da die dort gegebenen Hinweise zur Beschaffung sowie Anleitungen zum genauen Vorgehen eine Unterstützung der aktiven Sterbehilfe darstellen können.

Aktive Sterbehilfe und der Versuch derselben sind in der Bundesrepublik Deutschland durch den § 216 StGB („Tötung auf Verlangen“) untersagt und stellen somit eine Straftat dar.

Problematisch für die Arbeit von Rechtsmedizinern ist der Umstand, dass das Edelgas mit den gegenwärtig vorhandenen Möglichkeiten nicht leicht im menschlichem Gewebe nachzuweisen ist, da entsprechende Nachweismethoden im Vergleich mit anderen toxikologischen Untersuchungen immer noch sehr kompliziert sind.

Besonders in Fällen, in denen Angehörige auf Wunsch nach Eintritt des Todes das verwendete Material in Form von Heliumflaschen, Schläuchen und selbst gebastelten „Exit Bags“ entsorgen, werde die Ermittlung der Todesursache unnötig erschwert, auch wenn ein solches Vorgehen meist mit der Würde des Toten begründet wird und nicht erfolgt um einen Versicherungsbetrug zu begehen.

Es darf damit gerechnet werden, dass eine entsprechende Diskussion, sollte sie über Fachkreise hinausgehen, für großes Medienecho sorgen wird.

8 KOMMENTARE

  1. nanu, hier diskutiert ja niemand ….

    erst mal zu den suiziden … wer einen begehn will, der soll es tun dürfen
    mich wundert hier eigentlich nur, daß selbsttötungen bei der rechtsmedizin landen …. wenn der suizid eindeutig ist, warum müssen die toten menschen dann noch geschändet und zerstückelt werden werden ?
    und die bittorf soll 26 jahre alt sein .. wie krank oder pervers muss so ein junger mensch ( so denn man rechstmediziner so bezeichnen könnte )sein und mit freuden soclhe sachen zu machen.
    aber wenn man sich die bittorf mal anschaut .. die vergeht sich bestimmt mit genuss an toten menschen aller altersklassen, vom baby bis zum greis und praktiziert dannach dann abends schwarze messen …

    das ist alles natürlich mein epersönliche meinung !

  2. Also

    1. „Wer einen begehen will, der soll es tun dürfen“ Nach meinem Wissensstand ist Suizid in Deutschland nicht strafbar, von daher, nur zu…

    2. Selbsttötungen MÜSSEN in die Rechtsmedizin, schließlich kann es sich fast immer auch um ein Verbrechen handeln.

    Selbst wenn die Person einen offensichtlichen Grund gehabt haben sollte aus dem Leben zu scheiden (Lebenskrise, Kranheit etc), so ist das keine Garantie dafür, dass nicht doch ein Verbrechen vorliegt.

    Sogar ein emotional verfasster Abschiedsbrief könnte gefälscht, oder unter Zwang geschrieben worden sein.

    Nun zu den Aussagen die sich auf Frau Bittorf beziehen

    3. Auch wenn unsere Gesellschaft langsam überaltert, so gibt es nach wie vor junge Menschen, die zwangsläufig irgendwann die Aufgaben älterer Generationen übernehmen.

    Somit ist es, abgesehen von der Berufserfahrung die sich erst mit langjähriger Arbeit einstellt, aus meiner Sicht völlig irrelevant, ob eine Rechtsmedizinerin 26 oder 62 Jahre alt ist.

    4. Über „krankes“ und „perverses“ Verhalten wird hier bei mehreren Artikeln diskutiert.

    Ob etwa die Sexpraktiken eines Herrn Kachelmann, die offenbar in den Bereich des BDSM gehören, oder ein Fetisch für Lederkleidung, krankhafter sind, als der Blümchensex im eigenen Bett, sei einmal dahingestellt.

    Personen als pervers zu bezeichnen, die eine wichtige Arbeit machen, indem sie an Leichen arbeiten und ohne die viele Verbrechen ungeklärt blieben, ist ziemlich kurzsichtig gedacht.

    Ich finde Mitarbeiter der Fleischindustrie, die lebende Tiere durch Bolzenschuss töten, oder Landwirte die Ferkel ohne Betäubung kastrieren weitaus perverser und ihre Arbeit viel entbehrlicher als die, einer gerichtsmedizinischen Ermittlung.

    Den letzten Absatz des Kommentars bezüglich Nekrophilie und Satanismus lasse ich insofern unkommentiert, als dass es sich entweder um einen gänzlich unsachlichen Beitrag oder den, aus meiner Sicht gänzlich misslungenen Versuch ironisch zu wirken, handelt.

    In einem Punkt stimme ich allerdings zu: Auch dieses Posting ist natürlich meine rein persönliche Meinung

  3. wow .. doch ne diskussion 🙂

    eindeutige selbsttötungen müssen in die rechtsmedizin ??? klaro, damit die toten menschen geschändet werden können oder zu forschungszwecken misbraucht werden können, die rechstmediziner forden ja ständig, daß mehr oder alle verstorbenen seziert ( zersägt zerhackt zerstückelt ) werden

    und über diese aussage, daß sooo viele verbrechen ungeklärt blieben, wenn es die rechtsmedizin nicht geben würde, da kann ich nur drüber lachen, sollen die von der rechstmedizin doch mal ihre statistik offen legen, so a`la 1000 tote menschen geschändet ( sie nennen es ja obduziert ) und bei so und so vielen war es ein verbrechen und jetzt der enstcheidende satz dazu; DAS NICHT OFFENSICHTLICH WAR !!!
    wie sieht es denn in der realität bei der rechtsmedizin aus !? in 99,9 % aller fälle steht von vornherein fest, ob es sich um ein verbrechen handelt oder nicht !!! und auch meistens, woran der mensch gestorben ist in den medien ( csi, dr. G und co ) wird immer sugeriert, wie toll doch der beruf in der rechtsmedizin ist und was das doch für tolle leute un ermittler sind. aber so ist es doch nicht, die rechtsmedizin ermittelt hier in deutschland nicht so wie im fernsehn !
    was ich persönlich auch zum ko… finde …. die toten menschen ( wenn es denn ein verbrechen war ) sind ja die opfer, wenn jemand duch einen messerstich in den bauch getötet wurde und der eindeutige täter gefasst wurde, warum muss man deen eh „geschädigten“ dann noch den schädel aufsägen, das hirn rausnehmen, häuten, die gesamten eigeweide rausnehmen und auch so noch alles zerschneiden und zerhacken ? ich will gar nicht wissen, was da mit den rausgenommenen sachen so alles getrieben wird ( forschung [ohne die zustimmung der verstorbenen], handel, wer weiß, vielleicht gigts auch einige teile abend`s dann … ) aber das kann / will ja kein mensch nachvollziehen, ich bin der festen überzeugung, daß den toten menschen nach dieser angeordneten gräueltat ( sektion ) nicht wieder alles zurück in den körper gelegt wird ( und ich meine nicht nur die kleinen teile, die aserviert werden )

    hm .. unsere gesellschaft überaltert, das stimmt, aber auch die praktik des zerhackens ist überaltert, wenn die rechstmediziner nicht viel spaß und freude ( das muss man sich mal wirklich durch den kopf gehen lassen, die freuen sich bestimmt, wenn eine obduktion ansteht und ganz besonders, wenn da noch was interessantes für ihr eigenes steckenpferd dabei ist ( so wie oben forschng Tod durch helium )… man :-[ da ist ein mensch gestorben !!!

    • @gib es auch

      Also man ich weiss ja nicht wie du tickst, aber ganz normal scheinst du nicht zu sein und ganz ehrlich, ich finde du hast eine kranke Phantasie.

      Klar läuft eine reale pathologische Untersuchung nicht so schnell und sauber ab wie im Fernsehen. Alleine eine DNA-Untersuchung geht nicht über Nacht.

      Geht mir aber auch gar nicht darum Pathologen besonders toll aussehen zu lassen. Ich denke aber das du falsche Vorstellungen und eine ziemlich schmutzige Phantasie hast.

      Sehen wirs mal realistisch: Ein Mensch stirbt und sein Körper stellt seine Funktionen ein. Ob man ihn jetzt einäschert, vergräbt oder obduziert, macht für den Toten keinen Unterschied mehr. Zerfallen werden die Überreste eh irgendwann.

      Ob durch die Würmer in der Kiste oder das Skalpell des Pathologen.

      Die Angehörigen wollen den Toten so in Erinnerung behalten wie er zu Lebzeiten war? Ok, versteh ich, braucht ja auch niemand bei einer Obduktion zuzugucken.

      Wie sieht es mit Organspende aus? Selbst die Kirche, die von der Auferstehung des Leibes spricht, hat die Organspende als Zeichen der Nächstenliebe akzeptiert. Bin ich jetzt pervers weil ich ein Leichenteil im Körper habe?

      Ich wette, du bist der erste der nach einem Spenderorgan von einem Unfallopfer schreit, wenns dir dreckig geht.

      Leichen zur medizinischen Forschung? Wieso nicht – oder sind die Angehörigen nur empört, weil sie keine Provision für die Leiche bekommen?

      Ich stimme “Psychopathologe” zu, wenn er sagt, dass Obduktionen wichtig sind um Verbrechen aufzuklären.

      Jemand gesteht, sagt es war Notwehr und hat Täterwissen. Trotzdem muss er nicht der Mörder sein. Er könnte jemanden decken. Die Autopsie zeigt das seine Aussagen nicht zu den Spuren passen.

      Eine tödliche Messerwunde muss nicht die einzige Todesursache sein. Die Autopsie findet tödliche Mengen Betäubungsmittel im Körper. Das wäre sonst nie aufgefallen.

      Angehörige fordern manchmal selbst eine Autopsie, wenn die Todesursache unklar zu sein scheint.

      Es kann auch auch für die Höhe der Strafe wichtig sein, die Todesursache zu kennen. Er behauptet es war Notwehr, Autopsie zeigt keine Abwehrverletzungen aber einen Schlag von hinten…

      Der Verdächtige kann gestehen was er will, alles kann klar wie Kloßbrühe aussehen…ist es aber nicht.

      Und ganz ehrlich, ich finde dich ziemlich pervers. Du phantasierst hier von Pathologen die Leichteile essen, oder sich daran aufgeilen Menschen aufzuschneiden.

      Wenn jemand stirbt, erschlaffen alle Muskeln. Auch der Schließmuskel. Der Tote scheißt und pinkelt sich also erst einmal in die Hose. Es gibt ja vieleicht Menschen die auf Scheiße stehen – dass die aber alle Pathologen werden glaube ich aber mal so gar nicht.

      Wenn ich Saumagen, Innereien oder Blutwurst esse, dann ess ich auch Leichenteile. Nicht missverstehen, ich mag mein Steak – aber ICH phantasiere mir ja auch keinen Kannibalismus zusammen

      • HAHAHAHIHIHI ….

        he kevin 😉 und du schreibst ich habe kranke phantasien LOL …

        aber du scheinst dich ja daran versucht zu haben, zu verstehen, was beider rechtsmedizin so abläuft, leider scheint dir dieser versuch misslungen zu sein, schade
        und echt erbärmlich, wie du über tote menschen schreibst, ehrgefühl und achtung scheinen für dich fremdwörter zu sein, aber egal, der soziopathologe kann besser wie du !

        die angehörigen, die eine obduktion fordern, wissen nicht ( und denen wird auch nicht erklärt, was dann gemacht wird ) was mit dem geliebtem hinterbliebenem gemacht wird, weil, wenmn es so wäre, dann würden sie das nie fordern !

        wenn ich einen „lieben“ verliere, dann ist für sein andenken die körperliche unversehrtheit und vollständigkeit wichtig, für mich jedenfals, wem will man auch sonst bei einer beerdigung den letzten respekt erweisen ? einer geschlachteten und zerstückelten hülle ? :-[ wo man weiß, daß das hirn noch irgendwo rumschwirrt, oder die augen verwertet wurden, in dem dann rumgewühlt wurde, so wie schweine es in einem trog machen ….

        und du schreibst, daß würmer und co den körper nach einer beerdigung zersetzen, he, das ist voll ok !!! weil es natürlich ist ! was in der rechtsmedizin abläuft ist unmenschlich und nicht normal !

        zu alledem kommt ein ganz entscheidender punkt dazu, irgendwelche staatsanwälte und richter, die sich mit solchen fällen beschäftigen geben viel zu schnell eine obduktion in auftrag, warum auch immer …. der knackpunkt ist, die hinterbliebenen können sich nicht dagegen wehren und der verstorbene kann das zu lebzeiten auch nicht verankern, daß so etwas NICHT mit ihm gemacht werden soll, oder kann er ?

        ich bin ein gegner von organspenden und würde auch keine annehmen ! versprochen ! wie steht es da mit der erfindung des „hirntod“ es gibt nicht wenige ( aber auch nicht genug ) menschen die wurden für hirntod erklärt und sind wieder „lebendig“ — aber organspende ist ein ganz anderes thema.

        und dann schreibst du noch, ich habe falsche vorstellungen, schreib doch mal wie eine obduktion abläuft 😉 aber nicht so salop wie „es werden alle körperhölen geöffnet“, es schreibt niemand, daß die kopfhaut abgezogen wird, der schädel aufgesägt wird und und und ….

        ps:
        „Der Tote scheißt und pinkelt sich also erst einmal in die Hose“ ( tolle schreibweise )
        nicht zwangsläufig und nicht immer !!!

        und noch was, gegen eine wirklich berechtigte untersuchung der todesursache habe ich nichts, aber wie geschrieben, fast immer ist alles von vornherein klar !!

        noch ein gruseliges beispiel, letztes jahr in cottbus, wurde ein baby von einem hund in den kopf gebissen und verstarb … obduziert ( warum auch immer und den auftraggebern und ausführenden wünsche ich, daß die NIE WIRDER ZUR RUHE KOMMEN ! ) und welch wunder die ursache war der hundebiss :-[

        naja …

        aber zu den suiziden …. die da oben fordert ja, daß die anleitung aus dem netz verschwinden soll, eigentlich könnte man doch von der rechtsmedizin eher eine anleitung erwarten, wie es am schmerzlosestem nud schnellsten gemacht werden sollte, wenn das jemand will.

  4. ups, war noch nicht fertig
    an obduktionen haben, warum stürzen die sich dann nicht auf die virtopsie ? und lehnen diese eher ab ?
    nein .. leibe machen die das so, wie es seit jahrzenten praktiziert wird, ist das nicht auch überaltert und längst hinfällig ?! NEIIIIIN … da „sieht“ man ja nicht alles , schwachsinn.

    und noch einen zu meinem letztem absatz, erster beitrag, ok, unsachlich ja aber nicht ironisch gemeint 😉

    und auch hier wieder der satz, daß das alles meine persönliche meinung ist !

  5. na ? meine argumente sind doch nicht so einschlagend, daß hier nicht weitergeschrieben wird ….

    was ist denn nun kevin ?

    ps: kirche und organspende .. lies mal hier und besonders ganz unten der „aufkleber“

    http://buergerinitiative.org/organe/a-organe.htm

    auch sonst ne interessante seite !

    und der herr soziop… schreibt auch nix mehr :-/

    alle sprachlos ? 🙁

    oder vielleicht mögen bittorf und manhart ja was schreiben ?

    oder ist manhart gar kevin ?????

    das das hier von euch gelesen wird, da geh ich ganz stark von aus !

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