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Düsseldorf: Frau auf offener Straße niedergestochen

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Auf offener Straße ist am Freitagabend eine Deutsch-Marokkanerin um kurz nach 20:00 Uhr  in Eller mit einem Küchenmesser niedergestochen worden. Die Verletzungen waren so schwer, dass sie noch am gleichen Abend in der Universitätsklinik Düsseldorf ihren schweren Verletzungen erlag.

Der Täter, der mit einer etwa 20 Zentimeter langen Klinge auf die Frau einstieß, ist bislang flüchtig. Die eigens eingerichtete Mordkommission „Klinge“ arbeitet auf Hochtouren. Durch zwei Zeugen, die den Vorfall beobachteten, konnte die Polizei und die Staatsanwaltschaft am Sonntagmittag erste Erkenntnisse präsentieren.

Die Zeugen schilderten, dass der Täter auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Frau in arabischer Sprache angesprochen habe. Da sie keinen Kontakt zu ihm aufnehmen wollte, überquerte der Mann die Straße und die Unterhaltung lief auf eine Strecke von 20 bis 30 Metern weiter.

Dann fasst der Mann die Frau an – die Frau ruft sofort um Hilfe„, schilderte Hauptkommissar Wolfgang Siegmund den von den Zeugen beschriebenen Vorfall. Der Mann sticht in Folge einmal zu und flüchtet anschließend.

Einer der Zeugen versuchte den Täter zu verfolgen, über die Zäune eines Spielplatzes konnte der Täter unerkannt fliehen. Die Mordkommission „Klinge“ verfolgt derzeit eine „heiße Spur“. Ein arabisch sprechender Mann hatte bereits in der zweiten Januarhälfte mit einem Foto nach der Frau gesucht.

Ob es sich bei diesem Mann um den Täter handelt, kann noch nicht gesagt werden. Erst im November vergangenen Jahres war die 42-Jährige Deutsch-Marokkanerin aus Spanien nach Düsseldorf gezogen. In Spanien hatte sie bei ihrer Tochter gelebt.

Die Frau die kaum deutsch sprach, besuchte auch an ihrem Todestag zwischen 13:00 und 17:00 Uhr  einen Deutsch-und Integrationskurs. Die Polizei ermittelt, wo sie in der Zeit von 17:00 bis 20:00 Uhr war und in diesem Zeitraum getan hat Mittlerweile hat die Polizei auch Kontakt zu spanischen Behörden aufgenommen.

Die 42-Jährige Frau war zweimal verheiratet. Ihr erster Mann starb und von dem zweiten Ehemann ließ sie sich scheiden. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt wegen eines vorsätzlichen Tötungsdeliktes. Die Ermittlungen müssen zeigen, ob aus einem Totschlag ein Mordvorwurf wird.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: Der Mann ist etwa 1,75 Meter groß, Alter unklar. Er trug eine Jeans, eine dunkle Mütze (Basecap), eine, evtl. aus Nylon bestehende dunkle Jacke. Auffällig war eine rote Tasche oder Tüte.

1 KOMMENTAR

  1. Verbietet Küchenmesser ! Hätte der Täter keinen Zugriff auf so ein großkalibriges Küchenmesser gehabt, wäre die Tat sicherlich so nicht passiert. Küchenmesser töten Menschen ! Sogar noch weit mehr wie Schußwaffen. Jeder Tote ist einer zuviel. Wenn wir durch ein Verbot von gefährlichen Küchenmessern auch nur ein Leben retten können, sollte uns das doch wert sein, oder ?

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