Start Panorama Ecclestone wirbt mit blauem Auge für teure Uhren

Ecclestone wirbt mit blauem Auge für teure Uhren

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Bernie Ecclestone
Bernie Ecclestone

Formel1-Boss Bernie Ecclestone wurde vor Wochen in London zusammen mit seiner Freundin Opfer eines Raubüberfalls.

Unbekannte hatten beiden aufgelauert und Schmuck im Wert von 300.000 erbeutet, darunter auch Ecclestones 13.000 Euro teure Uhr.

Bei einer Rangelei mit den Tätern stürzte der 80-jährige Ecclestone und wurde zur Wundversorgung in eine Londoner Klinik gebracht (Spreadnews berichtete)

Nun wäre Ecclestone nicht Ecclestone, wenn er kein Kapital aus seinen Blessuren schlagen würde. Geschäftstüchtig ist der 80-jährige allemal.

Also liess sich der Formel1-Boss mit blau geschlagenem Auge für die Schweizer Luxus- Uhrenfirma „Hublot“ mit dem Slogan „Sehen Sie, was Menschen alles für eine Hublot tun“, ablichten.

In Folge protestierte der Opferverein „Victim Support“ gegen die Werbung. Ecclestone und die Schweizer Chronometerfirma würden das Verbrechen verharmlosen. Kam doch die Idee des angeschwollene Gesichts mit dem dazugehörigen blauen Auge von Bernie Ecclestone selbst.

Einen Tag nach dem Raubüberfall hat er einem Hublot-Vorstandsmitglied das Foto mit der, jetzt zum Slogan gewordenen Notiz zugeschickt. Eine Sprecherin des Uhrenherstellers sagte, dass beide Männer den „gleichen Sinn für Humor“ hätten.

Ecclestone habe selbst um die Anzeige gebeten, da er zeigen wolle, wie mutig er sei. Es sei ein Protest gegen die Gewalt, die jeder fürchte.

Die Opferorganisation „Victim Support“ hält dagegen:“ Für viele Opfer kann ein Überfall verheerende Auswirkungen haben. Manche haben Angst, das Haus zu verlassen und können nicht normal weiterleben“.

Mag sein, das Bernie Ecclestone den Raubüberfall schadlos überstanden hat, aber für viele Opfer die das Geschehen nicht verkraftet haben, wirkt die Werbung wohl einigermaßen geschmack-und gefühllos.

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