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Ehemaliger israelischer Präsident wegen Vergewaltigung schuldig gesprochen

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Der ehemalige israelische Präsident Moshe Katsav (oder Moshe Katzaw) ist heute wegen mehrerer Delikte schuldig gesprochen worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Katsav in seiner Amtszeit als Präsident (2000 – 2007) und als Tourismusminister (1996 – 1999) die ihm vorgworfene Vergewaltigung in zwei Fällen und sexuelle Nötigung begangen hat. Betroffen hiervon waren insgesamt drei Frauen.  Der Ex-Präsident beteuerte stets seine Unschuld und war nach ersten Medienberichten fassungslos, als das Urteil verlesen wurde. Das genaue Strafmaß wird zu einem späteren Zeitpunkt vom Richter bekannt gegeben.

Der Fall kam im August 2006 ins Rollen, als eine Angestellte ihm mehrfache Vergewaltigung vorwarf. Insgesamt wurden bei den polizeilichen Ermittlungen 8 Frauen ermittelt, die Vorwürfe gegen Katzaw erhoben. 5 der ihm vorgeworfenen Straftaten waren jedoch bereits verjährt, sodass nur die jüngsten drei Fälle zu der heutigen Verurteilung führten.

Moshe Katsav beteuerte immer wieder seine Unschuld und verblieb entgegen aller Forderungen noch bis Juni 2007 im Amt.

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