Start Reisen und Touristik Einschränkungen am Flughafen Stuttgart wegen Feuerwehrübungen

Einschränkungen am Flughafen Stuttgart wegen Feuerwehrübungen

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Auch, wenn es niemand herbeiwünscht, für einen Ernstfall muss man vorbereitet sein. Gerade auf einem Verkehrsknotenpunkt wie dem Flughafen ist dies durchaus lebensnotwendig. Tausende Menschen gehen hier täglich ein und aus. Leicht brennbare Treibstoffe, explosive Gemische und hochmoderne Technik bieten allerlei Potenzial, in Brand zu geraten. Da bedarf es präventiver Maßnahmen, sollte es doch einmal zu einer Katastrophe kommen. Denn: Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Jeder deutsche Flughafen muss sich daher an die von der Internationalen Luftfahrtorganisation ICAO (steht für International Civil Aviation Organization) vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen halten. In regelmäßigen Abständen sind bestimmte Übungen vorhergesehen. So gehört auch eine Feuerwehrübung auf den Plan.

Heute Abend, am 1. Oktober 2010, trainiert die Flughafenfeuerwehr des Stuttgarter Flughafens ab 21 Uhr den Brandfall des Terminals 1. Gemeinsam mit Rettungskräften aus der Region überprüft die Flughafenfeuerwehr Stuttgart die bestehenden Notfallplanungen und probt, ob das Zusammenspiel aller im Ernstfall alarmierten Einsatzkräfte reibungslos funktioniert.

Da für diese Übung das gesamte Gebäude geräumt werden muss, werden alle An- und Abflüge dieses Terminals auf ein Ausweichterminal verlegt. Bereits ab 20 Uhr werden im Terminal 1 keine Flüge mehr abgefertigt.

Der Flugverkehr wird außer der Verlegung der Terminals nicht beeinträchtigt werden. Auf allen An- und Abflugtafeln sowie auf den Informationsmonitoren in den Terminals werden alle aktuellen Angaben zu den Flügen angezeigt.

Damit auch schon die Vorbereitung der Übung reibungslos ablaufen kann, lässt der Flughafen Stuttgart bereits ab 19 Uhr Busse und Taxen auf dem Flughafengelände umleiten. Für die Linienbusse werden Ersatzhaktestellen eingerichtet und deutlich ausgeschildert.

Am Samstagmorgen steht das Terminal 1 wieder wie gewohnt für den normalen Betrieb zur Verfügung.