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Eishockey: Eisbären gewinnen gegen die Grizzlies

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Das Finale in der DEL um den Meistertitel begann am heutigen Freitag mit dem Spiel der Eisbären Berlin gegen die Grizzly Adams Wolfsburg. Erneut wurde nach dem Prinzip des „Best of Five“ gespielt – und Wolfsburg hatte erstmalig Heimvorteil.

Die Wolfsburger begannen bissig und so kam es bereits nach drei Minuten zum 1:0 und damit die Führung für die Grizzlies . Die Eisbären versuchten sich zu befreien, aber die Wolfsburger drückten weiter.

Rob Zepp von den Eisbären konnte dann trotz des Drucks den die Wolfsburger zu machen versuchten, einige Torchancen vereiteln. Im Gegenzug schafften die Berliner in der 14. Minute den Ausgleich.

Eine Minute vor Ende des ersten Drittels dann die erste Strafe in der Partie für Berlin, allerdings gelang es den Wolfsburgern bis zur Pause nicht, nutzen daraus zu ziehen.

Das zweite Drittel begannen die Eisbären noch in Unterzahl, waren aber schnell wieder vollzählig. Es folgten zwei Strafen für die Grizzlies, die aber von den Berlinern ebenfalls nicht genutzt werden konnten.

Auch eine erneute Strafe für die Eisbären blieb ohne Folgen. Dann jedoch fiel in der 33. Minute das 2:1 für die Wolfsburger.

Nur wenig später in der 37. Minute wurde ein Eisbär am Torschuss gehindert. Es gab ein Penalty und der eben noch gefoulte bekam seine persönliche Gelegenheit zur Revanche.

Dieser nutze die Chance, versenkte den Puck und  glich so zum 2:2 aus. An diesem Stand änderte sich bis zur Pause auch nichts. Beide Mannschaften spielten bisher schnelles Eishockey und es blieb die Frage wer den Sieg davon tragen würde.

Das drittel Drittel wurde dann jedoch deutlich härter, es wurde mit ganzem Körpereinsatz um den Puck gekämpft. Zwei Berliner mussten in der Kabine behandelt werden, beide konnten jedoch wieder zurück aufs Eis.

In der 46. Minute schossen sich die Eisbären Berlin mit dem 2:3 in Führung, doch kurz darauf kam es zu Handgreiflichkeiten und einer Prügelei auf dem Eis.

Eine Minute später bekam der Grizzly Blake Sloan in der 47. Minute eine fünf Minuten Strafe für einen Kniecheck und musste in die Kabine.

Dann wurde offenkundig unbegründet ein Berliner abgestraft, der im Grunde auf dem Eis liegend von einem Wolfsburger mit dem Stock am Bein bearbeitet worden war.

Trotz des rauhen Umgangs auf dem Eis liessen sich die Berliner Eisbären nicht mehr ihre Führung nehmen und mit einem 2:4 in der 59. Minute entschieden die Berliner dieses erste  Playoff für sich.

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