Start Technik Elektronischer Personalausweis bislang ein Flop

Elektronischer Personalausweis bislang ein Flop

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Der von der Regierung als fortschrittlich gepriesene elektronische Personalausweis (ePerso) erfreut sich zur Zeit weit geringerer Beliebtheit bei der Bevölkerung als bei der Einführung erhofft.

Dem Internetanwender sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich anhand seines ePerso im Internet zu identifizieren und so etwa das Online-Banking sicherer zu machen. Auch die Anmeldung bei Dienstleistern wie dem Online-Versandhändler Amazon sollte durch den Einsatz der Technologie sicherer werden.

Keine Lesegeräte für den ePerso

Das geringe Interesse an der Nutzung des elektronischen Personalausweises am Computer liegt zum einen an der mangelnden technischen Umsetzbarkeit. Kartenleser mit Tastenfeld sind praktisch nicht verbreitet, ohne dieses externe Gerät ist der Chip des Ausweises jedoch nutzlos.

Sicherheitsbedenken durch erfolgreichen Hack

Zum anderen dürften Sicherheitsbedenken eine Rolle spielen, da bei der benötigten Software „AusweisApp“ bereits nur wenige Stunden nach ihrer Einführung am 8. November 2010 von Jan Schejbal, Mitglied der Piratenpartei,  eine Schwachstelle gefunden worden war, durch die Fremdprogramme auf den PC zugreifen könnten.

Zwar wurde die riskante AusweisApp entfernt und später durch eine Version ersetzt, die diesen Fehler offenbar nicht mehr enthielt – dem Ruf des elektronischen Personalausweises dürfte es dennoch geschadet haben.

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