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Elektronischer Personalausweis weiterhin unpopulär

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An der Tatsache mangelnder Popularität der Funktionen des seit November 2010 eingeführten elektronischen Personalausweises (ePerso) hat sich seit dem Spreadnews-Artikel vom März diesen Jahres nichts geändert. Trotz entsprechender Werbung ist eine Nutzung des Personalausweises außerhalb derIdentifikation durch Vorzeigen unpopulär.

Das Ergebnis einer vom IT-Dienstleisters Unisys durchgeführten Studie ist für die Befürworter der Technologie ernüchternd. Nur wenige Bundesbürger haben die Zusatzfunktionen bei der Beantragung des neuen Personalausweises überhaupt berücksichtigt und diese separat geordert.

Lediglich 20 Prozent der Befragten gab an, man ziehe die Nutzung der elektronischen Identifikationsnummer des Dokuments zur Identifikation bei Internetkäufen oder bei der Kommunikation mit Geschäftspartnern in Betracht.

Fehlende Lesegeräte und Sicherheitsbedenken

Nach wie vor sind neben allgemeinem Desinteresse vor allem die geringe Verbreitung von Kartenlesegeräten und das Misstrauen gegenüber der Sicherheit der Technologie Gründe für den anhalten Flop des ePerso – viele Internetnutzer erinnern sich noch an den Hack der ersten Version der „AusweisApp“ durch ein Mitglied der Piratenpartei.

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