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Elf Tote bei schwerem Zugunglück in Sachsen-Anhalt

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In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich bei Oschersbleben in Sachsen-Anhalt eines der schwersten Zugünglücke der letzten Jahre in Deutschland. Ein Personenzug des Harz-Elbe-Express (HEX) stieß auf der eingleisigen Strecke frontal mit einem Güterzug zusammen und ging in Flammen auf.

Noch am Unfallort starben 10 Personen, darunter der Lokführer und die Zugbegleiterin. Am heutigen Sonntag erlag eine weitere Person seinen schweren Verletzungen. Somit liegt die Zahl der Toten momentan bei elf. Aufgrund der teilweise schweren Verletzungen der insgesamt 50 Reisenden sind weitere Todesopfer noch möglich. Insgesamt wurden acht Schwerverletzte gemeldet. Zeitweise waren über 160 Hilfskräfte vor Ort.

Der HEX-Zug war mit ca. 100 km/h auf der Strecke unterwegs, der Güterzug ca. 80 km/h. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Triebwagen des Personenzugs von der Strecke geschleudert. Der Güterzug kam erst nach einem halben Kilometer zum Stillstand. Der Lokführer des Güterzugs überlebte mit Verletzungen.

Als Unglücksursache gilt das Übersehen eines Haltesignals als wahrscheinlich. Bei Minustemperaturen herrschte dichter Nebel auf der Strecke. Die Ermittlungen laufen nun an.

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