Start Gesundheit Entlastung für Herzpatienten: Telemedizin-Netzwerk nimmt Arbeit auf

Entlastung für Herzpatienten: Telemedizin-Netzwerk nimmt Arbeit auf

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Telemedizin-System (Foto: BodyTel cc-by-nd)
Telemedizin-System (Foto: BodyTel cc-by-nd)
Telemedizin-System (Foto: BodyTel cc-by-nd)
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Am heutigen Mittwoch hat das Cottbuser Karl-Thiem-Klinikum offiziell seine Arbeit am bundesweit ersten flächendeckenden Telemedizin-Netzwerk aufgenommen. Das Netzwerk ist auf Herzpatienten mit hohem Gesundheitsrisiko ausgerichtet.

Das Großprojekt soll Herzpatienten helfen, teure Krankenhausaufenthalte und Doppeluntersuchungen zu vermeiden. Neben dem Cottbuser Klinikum, beteiligt sich auch das Städtische Klinikum in Brandenburg an der Havel an dem Projekt, mit dem zunächst  500 chronisch kranke Herzpatienten überwacht werden sollen.

Das Konzept des Telemedizin-Netzwerks:

Der Risikopatient erhält für den Hausgebrauch Geräte,  die Daten über seinen aktuellen Gesundheitszustand wie etwa Herzfrequenz, Blutdruck und Sauerstoffsättigung erfassen, wozu etwa auch ein EKG zählt. Diese Daten werden an eines der beteiligten Telemedizinzentren übermittelt und dort von Ärzten analysiert. Sollte es eine akute Gesundheitsgefahr geben, wird der Patient umgehend darüber informiert. Das diensthabende Personal ist rund um die Uhr erreich-, und verfügbar.

Der Kardiologe oder Hausarzt der Teil des Telemedizin-Netzwerks ist, erhält die analysierten Daten ebenfalls, so dass er jeweils über aktuelle Patientendaten verfügt und  aufgrund der Ergebnisse des Telemonitorings nun Behandlungskonzept und Medikation individuell anpassen kann.

Durch dieses Modell kann die bislang übliche Praxis mögliche Herzpatienten zu einer längerfristigen Beobachtung in eine Klinik zu überweisen, zumindest in Teilen ersetzt werden.

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