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Erdbeben im Nordosten Japans

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U-Bahnhof Tokyo
U-Bahnhof in Tokyo. Foto KJ
U-Bahnhof Tokyo
U-Bahnhof in Tokyo. Foto KJ

Japan ist eines der tektonisch und vulkanisch aktivsten Gebiete der Welt und so lernen bereits die Kinder im Kindergarten, wie sie sich im Falle eines Erdbebens zu verhalten haben.

Die Stärke des Bebens, das um 11:40 den Nordosten Japans erschütterte, wird von unterschiedlichen Stellen von 7,2 bis 7,5 auf der Richterskala beziffert. Nach Angaben des Meteorologischen Amtes lag das Epizentrum in einer Tiefe von 10 Kilometern unter dem Meeresboden-160 Kilometer vor der Küste der Halbinsel Ojika.

Selbst in Japans Haupstadt Tokyo gerieten Hochhäuser ins Wanken.

Eine vorübergehende Warnung von Flutwellen für die Pazifikküste des Landes hatten die Behörden später wieder aufgehoben. Wie in diesen Fällen üblich wurde der Betrieb des Hochgeschwindigkeitszugs „Shinkansen“ aus Sicherheitsgründen kurzzeitig unterbrochen.

Unbeschadet blieben auch die Atomkraftwerke in den betroffenen Regionen. Weder gingen bei der Polizei Angaben zu Verletzten ein, noch gehen die Behörden zum jetzigen Zeitpunkt von größeren Gebäudeschäden aus.

Es sieht also danach aus, als hätte der mythologische Erdbebenfisch Namazu, abgesehen von den üblichen Nachbeben, wieder Ruhe gegeben.

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