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Erdbeben in Spanien: Tote und Verletzte

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Im Südosten Spaniens bebte am Mittwochnachmittag um 18:47 Uhr die Erde. Das Beben erreichte eine Stärke von 5,3. Kurz zuvor hatte es erste Erdstöße der Stärke 4,5 auf der Richterskala gegeben. In der Nacht gab es Dutzende von Nachbeben. Menschen liefen in Panik auf die Straße und Tausende verbrachten die Nacht aus Angst vor einstürzenden Gebäuden im Freien.

Geographie: Das Beben war bis in die spanische Hauptstadt Madrid zu spüren, wobei sich das Epizentrum des Bebens nach Angaben des Nationalen Geografie-Instituts in der Nähe der Stadt Lorca in der Region Murcia befand.

Die US-Erdbebenwarte USGS meldete, dass das Zentrum des Bebens relativ nah an der Erdoberfläche und zwar lediglich in einer Tiefe von nur einem Kilometer lag, etwa 50 Kilometer von Murcia und 118 Kilometer von Alicante entfernt.

Schäden: In der historischen Stadt Lorca stürzten mehrere Häuser ein, darunter das Dach einer Kirche. Auch die historische Burg von Lorca wurde beschädigt. Auf Fahrbahnen und Brücken traten Risse auf. In einem Tunnel lösten sich Steinbrocken von der Decke, die dann auf die Fahrbahn stürzten.

Tote und Verletzte: Bislang wird von acht Toten gesprochen, die durch herabstützende Trümmer starben, insgesamt 167 Verletzte wurden bisher gemeldet.  Zehntausende Menschen wurden obdachlos. Auch ein Altenheim und ein Krankenhaus mussten evakuiert werden. Das Rote Kreuz verteilte für die Nacht Decken an die Bewohner. Eine Sondereinheit des Militärs sucht unter Trümmern eingestürzter Häuser nach weiteren Opfern.

Seit 55 Jahren gab es in dieser Region kein Erdbeben mehr. Im April 1956 waren in der Gegend von Grenada zwölf Menschen getötet.

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