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Erfurt: Bombendrohung am Gutenberg-Gymnasium

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Das Gutenberg-Gymnasium in Erfurt hat mit dem Amoklauf im April 2002 eine traurige Bekanntheit erlangt – nun erregte eine Bombendrohung erneut Aufmerksamkeit.

Die Schulleiterin des Gymnasiums informierte gegen 10:00 die Polizei, da Unbekannte damit drohten, in dem Gebäude eine Bombe zu zünden. Ein Polizeisprecher erklärte später, das Gebäude sei vollständig evakuiert worden, die rund 500 Schüler wurden in einer nahe gelegenen Schule untergebracht.

Nach ersten Untersuchungen und dem Einsatz von Spürhunden gab es keinen Hinweis auf einen Sprengsatz, in der Tat wurden auch später keinerlei Explosivstoffe gefunden. Am Nachmittag wurde die Sperrung des Geländes durch die Polizei aufgehoben

Nach dem Amoklauf im April 2002 war das Gutenberg-Gymnasium umgebaut und saniert worden. Damals hatte ein ehemaliger Schüler 16 Menschen und sich selber getötet. Unter seinen Opfern hatten sich damals neben 12 Lehrern und zwei Schülern auch eine Sekretärin der Schule, sowie ein Polizeibeamter befunden.

Die Bomendrohung sei „in schriftlicher Form erfolgt“ hieß es.

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